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Notícias Migrantenboot rammt Küstenwache – 15 Tote!

Roter.Teufel

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Katastrophe vor griechischer Insel:
Migrantenboot rammt Küstenwache – 15 Tote!


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Chios (Griechenland) – Eine illegale Überfahrt endet in der Katastrophe: Vor der Küste der griechischen Insel Chios kollidierte am späten Dienstagabend ein Schnellboot voller Migranten mit einem Patrouillenboot der Küstenwache. Menschen stürzten ins Meer, mindestens 15 von ihnen starben, wie das Ministerium für Schifffahrt gegenüber BILD bestätigte. Dabei handelt es sich um elf Männer und vier Frauen. Viele weitere wurden verletzt, darunter auch 7 Kinder.

Das Unglück ereignete sich vor der östlichen Ägäisinsel Chios. Das Flüchtlingsboot war aus der Türkei kommend in Richtung der Küste von Chios unterwegs. Ein Patrouillenboot der griechischen Küstenwache forderte es auf, den Kurs zu ändern. In der Folge kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einer Kollision zwischen den beiden Booten, wobei mehrere Menschen ins Meer stürzten.

24 Migranten in Klinik gebracht

Bislang haben die Rettungskräfte nach BILD-Informationen 24 Migranten, darunter eine schwangere Frau, und zwei Beamte der Küstenwache ins örtliche Krankenhaus gebracht. Der Bürgermeister von Chios, Giannis Malafis, sagte gegenüber „Mega Channel“: „Im Moment sind alle Ärzte im Krankenhaus versammelt – jeder, der helfen kann, ist da. Es müssen Notoperationen durchgeführt werden. Wir haben bereits zwei Patienten identifiziert, die sofort operiert werden müssen, und wir versuchen, diese Situation so effektiv wie möglich zu bewältigen.“

Küstenwache sucht nach Vermissten

Die Behörden starteten eine großangelegte Such- und Rettungsaktion samt Hubschrauber mit Wärmebildtechnik, um weitere Vermisste zu finden. Eine Untersuchung der Unglücksursache wurde vom Ministerium eingeleitet.

Schleuser bringen immer wieder Migranten aus der Türkei zu den griechischen Inseln im Osten der Ägäis. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks sind seit Jahresbeginn knapp eintausend Migranten aus der Türkei zu diesen Inseln übergesetzt. Bereits 2023 kam es vor der Hafenstadt Pylos zur Katastrophe: Damals kenterte ein Boot, das schätzungsweise 750 Migranten von Libyen nach Italien beförderte. Über 600 Menschen starben, nur 104 überlebten. Hunderte wurden vermisst, darunter Frauen und Kinder.

Bild Zeitung
 
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