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- Out 5, 2021
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WM-Qualifikation
Auftakt für die „Roten Löwinnen“: Luxemburg will den großen Favoriten ärgern
Neue Liga, größere Herausforderungen: Die Luxemburger Fußballnationalspielerinnen gehen am Dienstag als Außenseiter in die WM-Qualifikation. Das Ziel der „Roten Löwinnen“ ist klar: Schottland, Nummer 26 der Welt, soll im Escher Stade Emile Mayrisch (19.30 Uhr) nicht nur in Schach gehalten, sondern auch vor Probleme gestellt werden.
Noch ist es nicht der Hampden Park, noch werden Bundesliga-Profi Laura Miller und Co. auch nicht vor Zehntausenden Zuschauern antreten. Der Startschuss in die neue Kampagne findet vor einer wohl eher beschaulichen Kulisse auf dem Escher Galgenberg statt. Das macht das Ganze aber nicht minder schwer. Die Voraussetzungen könnten eindeutiger nicht sein: Der Absteiger aus der Liga A, Schottland, hat sich die WM-Qualifikation als Ziel gesetzt. Das geht nur über den Gruppensieg – und Erfolge gegen Luxemburg, Israel und Belgien. Die „Roten Löwinnen“ wissen derweil, dass sie um den Klassenerhalt kämpfen müssen – und diese allererste Standortbestimmung in der Liga B eine wahre Bewährungsprobe werden wird.
Mit ungleichen Duellen hat die aktuelle Generation schon ein wenig Erfahrung: England und Österreich (2021) hießen die Gegner vor fünf Jahren. In den Play-offs war Schweden noch eine Nummer zu groß. Genau jetzt ist aber der Moment gekommen, um zu zeigen, wie viel Qualität und Reife in dieser Zeit zusammengekommen sind. „Die Rollen sind klar verteilt“, sagte FLF-Nationaltrainer Dan Santos. „Wir haben uns taktisch auf den Unterschied vorbereitet. Der Plan sieht vor, dass wir ihnen das Leben schwer machen. Aufgrund ihrer individuellen Qualitäten kann es sein, dass diese Taktik vielleicht nicht aufgeht. Die Idee ist, dass wir in verschiedenen Momenten die Überzahl in entscheidenden Zonen wahren. Ich bin jedenfalls fest überzeugt davon, dass wir das phasenweise hinbekommen werden.“
Trainerin der schottischen Auswahl ist seit 2025 die Australierin Melissa Andreatta. Sie muss auf mehrere verletzte Spielerinnen verzichten, hat aber das große Glück, auf ein wahres Prunkstück zurückgreifen zu können: ihr Mittelfeld. „Wir reden hier von Spielerinnen, die bei Real Madrid, Chelsea und Liverpool spielen: Das Mittelfeld ist ihre Stärke. Dementsprechend haben wir etwas vorgesehen, um dagegenzuhalten.“ Was genau, verriet Santos verständlicherweise nicht.
Er legte allerdings offen, welche Worte bei der Kabinenansprache nicht fehlen werden: „Mit Courage spielen und ohne Angst. Mutig sein.“ Er ergänzte: „Wir haben nichts zu verlieren. Deshalb brauchen wir uns nicht zu verstecken, denn dann werden wir dem Ball hinterherlaufen. Wir sollen mit unseren Qualitäten spielen, dann können wir zeigen, dass wir nicht umsonst in der Liga B angekommen sind.“
Den Aufstieg mitgestaltet hat Rekordtorschützin Amy Thompson. Der Plan war, dass sie die internationale Karriere im Juni gegen Belgien beendet. Am Freitag der Schock: Die 31-Jährige fällt aufgrund eines Ermüdungsbruchs für sechs Wochen aus und wird wohl auch die Spiele gegen Israel im April verpassen.
Tageblatt
Auftakt für die „Roten Löwinnen“: Luxemburg will den großen Favoriten ärgern
Neue Liga, größere Herausforderungen: Die Luxemburger Fußballnationalspielerinnen gehen am Dienstag als Außenseiter in die WM-Qualifikation. Das Ziel der „Roten Löwinnen“ ist klar: Schottland, Nummer 26 der Welt, soll im Escher Stade Emile Mayrisch (19.30 Uhr) nicht nur in Schach gehalten, sondern auch vor Probleme gestellt werden.
Noch ist es nicht der Hampden Park, noch werden Bundesliga-Profi Laura Miller und Co. auch nicht vor Zehntausenden Zuschauern antreten. Der Startschuss in die neue Kampagne findet vor einer wohl eher beschaulichen Kulisse auf dem Escher Galgenberg statt. Das macht das Ganze aber nicht minder schwer. Die Voraussetzungen könnten eindeutiger nicht sein: Der Absteiger aus der Liga A, Schottland, hat sich die WM-Qualifikation als Ziel gesetzt. Das geht nur über den Gruppensieg – und Erfolge gegen Luxemburg, Israel und Belgien. Die „Roten Löwinnen“ wissen derweil, dass sie um den Klassenerhalt kämpfen müssen – und diese allererste Standortbestimmung in der Liga B eine wahre Bewährungsprobe werden wird.
Mit ungleichen Duellen hat die aktuelle Generation schon ein wenig Erfahrung: England und Österreich (2021) hießen die Gegner vor fünf Jahren. In den Play-offs war Schweden noch eine Nummer zu groß. Genau jetzt ist aber der Moment gekommen, um zu zeigen, wie viel Qualität und Reife in dieser Zeit zusammengekommen sind. „Die Rollen sind klar verteilt“, sagte FLF-Nationaltrainer Dan Santos. „Wir haben uns taktisch auf den Unterschied vorbereitet. Der Plan sieht vor, dass wir ihnen das Leben schwer machen. Aufgrund ihrer individuellen Qualitäten kann es sein, dass diese Taktik vielleicht nicht aufgeht. Die Idee ist, dass wir in verschiedenen Momenten die Überzahl in entscheidenden Zonen wahren. Ich bin jedenfalls fest überzeugt davon, dass wir das phasenweise hinbekommen werden.“
Trainerin der schottischen Auswahl ist seit 2025 die Australierin Melissa Andreatta. Sie muss auf mehrere verletzte Spielerinnen verzichten, hat aber das große Glück, auf ein wahres Prunkstück zurückgreifen zu können: ihr Mittelfeld. „Wir reden hier von Spielerinnen, die bei Real Madrid, Chelsea und Liverpool spielen: Das Mittelfeld ist ihre Stärke. Dementsprechend haben wir etwas vorgesehen, um dagegenzuhalten.“ Was genau, verriet Santos verständlicherweise nicht.
Er legte allerdings offen, welche Worte bei der Kabinenansprache nicht fehlen werden: „Mit Courage spielen und ohne Angst. Mutig sein.“ Er ergänzte: „Wir haben nichts zu verlieren. Deshalb brauchen wir uns nicht zu verstecken, denn dann werden wir dem Ball hinterherlaufen. Wir sollen mit unseren Qualitäten spielen, dann können wir zeigen, dass wir nicht umsonst in der Liga B angekommen sind.“
Den Aufstieg mitgestaltet hat Rekordtorschützin Amy Thompson. Der Plan war, dass sie die internationale Karriere im Juni gegen Belgien beendet. Am Freitag der Schock: Die 31-Jährige fällt aufgrund eines Ermüdungsbruchs für sechs Wochen aus und wird wohl auch die Spiele gegen Israel im April verpassen.
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