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- Out 5, 2021
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Nach Horror-Crash und Milz-Entfernung:
Diktatoren-Sohn Kadyrow droht Erblindung
Moskau – Der Sohn von Tschetscheniens Gewaltherrscher Ramsan Kadyrow (49) ringt offenbar mit schweren Unfallfolgen. Adam Kadyrow (18) musste sich nach einem Autounfall die Milz entfernen lassen – zusätzlich besteht wegen einer Schädigung des Sehnervs die Gefahr, dass er auf einem Auge dauerhaft erblindet. Das berichtet die oppositionelle „Nowaja Gaseta Europa“ unter Berufung auf eigene Quellen. Demnach verbrachte der 18-Jährige drei Wochen im Moskauer Botkin-Krankenhaus. Für ein halbes Jahr wurde ihm eine strenge Diät verordnet. Besonders brisant: Laut einer Quelle der Zeitung sei der Sehnerv geschädigt – es bestehe die „Gefahr“, dass Adam Kadyrow auf einem Auge sein Augenlicht verliere.
Der Unfall selbst soll sich bereits im Januar in Grosny ereignet haben. Laut oppositionellen Kanälen verlor der 18-Jährige bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen eine Leitplanke. Der nachfolgende Konvoi krachte ineinander. Während unabhängige Medien von dramatischen Verletzungen berichten, spricht Vater Ramsan Kadyrow von „Fake News“. Kurz darauf veröffentlichte er ein Video seines Sohnes – sichtbar abgemagert, aber aufrecht.
Erbe eines brutalen Systems
Der Fall ist politisch explosiv. Adam Kadyrow gilt als möglicher Nachfolger seines Vaters – jenes Mannes, der Tschetschenien mit eiserner Hand regiert und als Putins treuer Statthalter im Kaukasus gilt. Der Kreml duldet den Parallelstaat mit Privatarmee und Sonderstatus innerhalb der russischen Föderation. Kadyrow senior herrscht brutal, oppositionelle Stimmen werden unterdrückt, Kritiker eingeschüchtert oder ausgeschaltet.
Sein Sohn Adam machte international Schlagzeilen, als ein Video zeigte, wie er als 15-Jähriger einen wehrlosen Gefangenen zusammenschlug – statt Kritik gab es Orden und Ehrentitel. Im April 2025 wurde er zum Sekretär des Sicherheitsrats von Tschetschenien ernannt. Seitdem gilt er als designierter Erbe eines Systems, das auf Loyalität zu Wladimir Putin gebaut ist. Doch am Ende entscheidet nicht Grosny – sondern der Kreml, wer in Tschetschenien das Sagen hat.
Bild Zeitung
Diktatoren-Sohn Kadyrow droht Erblindung
Moskau – Der Sohn von Tschetscheniens Gewaltherrscher Ramsan Kadyrow (49) ringt offenbar mit schweren Unfallfolgen. Adam Kadyrow (18) musste sich nach einem Autounfall die Milz entfernen lassen – zusätzlich besteht wegen einer Schädigung des Sehnervs die Gefahr, dass er auf einem Auge dauerhaft erblindet. Das berichtet die oppositionelle „Nowaja Gaseta Europa“ unter Berufung auf eigene Quellen. Demnach verbrachte der 18-Jährige drei Wochen im Moskauer Botkin-Krankenhaus. Für ein halbes Jahr wurde ihm eine strenge Diät verordnet. Besonders brisant: Laut einer Quelle der Zeitung sei der Sehnerv geschädigt – es bestehe die „Gefahr“, dass Adam Kadyrow auf einem Auge sein Augenlicht verliere.
Der Unfall selbst soll sich bereits im Januar in Grosny ereignet haben. Laut oppositionellen Kanälen verlor der 18-Jährige bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen eine Leitplanke. Der nachfolgende Konvoi krachte ineinander. Während unabhängige Medien von dramatischen Verletzungen berichten, spricht Vater Ramsan Kadyrow von „Fake News“. Kurz darauf veröffentlichte er ein Video seines Sohnes – sichtbar abgemagert, aber aufrecht.
Erbe eines brutalen Systems
Der Fall ist politisch explosiv. Adam Kadyrow gilt als möglicher Nachfolger seines Vaters – jenes Mannes, der Tschetschenien mit eiserner Hand regiert und als Putins treuer Statthalter im Kaukasus gilt. Der Kreml duldet den Parallelstaat mit Privatarmee und Sonderstatus innerhalb der russischen Föderation. Kadyrow senior herrscht brutal, oppositionelle Stimmen werden unterdrückt, Kritiker eingeschüchtert oder ausgeschaltet.
Sein Sohn Adam machte international Schlagzeilen, als ein Video zeigte, wie er als 15-Jähriger einen wehrlosen Gefangenen zusammenschlug – statt Kritik gab es Orden und Ehrentitel. Im April 2025 wurde er zum Sekretär des Sicherheitsrats von Tschetschenien ernannt. Seitdem gilt er als designierter Erbe eines Systems, das auf Loyalität zu Wladimir Putin gebaut ist. Doch am Ende entscheidet nicht Grosny – sondern der Kreml, wer in Tschetschenien das Sagen hat.
Bild Zeitung
