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Roter.Teufel

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Er köpfte Benfica in letzter Sekunde weiter:
Emotionale Botschaft von Torwart-Held


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„Für die Ukraine. Für die, die wissen, wie man bis zum Ende kämpft“ – mit diesen Worten meldete sich Benficas Torwart Anatoliy Trubin (24) nach einem der verrücktesten Champions-League-Abende der Geschichte auf Instagram. Eine emotionale Botschaft vom Keeper-Held in seine Heimat, die Ukraine.

Emotionale Botschaft von Torwart-Held Trubin

Was war passiert? Im letzten Spiel der Ligaphase gegen Real Madrid lag Benfica zunächst mit 0:1 hinten (Tor: Mbappé), ehe Schjelderup (2) und Pavlidis das Spiel zum 3:1 drehten. Mbappé verkürzte noch auf 3:2 – und ab da begann das Chaos. Denn die Portugiesen brauchten noch ein Tor, um es in die Play-offs zu schaffen. Doch auf dem Feld schien das keiner zu realisieren.

Dann die Schlüsselszene: Nach einem Foul von Bellingham gibt es in der 90.+8 Minute noch einen allerletzten Freistoß. José Mourinho schickt alle nach vorn, auch Trubin. Der Ball kommt hoch in den Strafraum, alle steigen hoch und ausgerechnet der Torwart köpft den Ball ins Netz. Wahnsinn pur! Benfica zieht mit dem 4:2 weiter, durch ein Tor von Trubin. Die Fans rasten aus, Mourinho rennt jubelnd über den Platz. Und Trubin? Widmet seinen Treffer seinem Heimatland.

Geboren in Donezk, durchlief Trubin die Jugend von Schachtar Donezk. Mit 13 musste er seine Familie verlassen, als prorussische Separatisten 2014 im Donbass die Kontrolle übernahmen. Schachtar zog nach Kiew, Trubin sah seine Eltern monatelang nicht. „Dadurch bin ich mental schnell gewachsen“, sagt er heute. „Vielleicht ging es deshalb so schnell nach oben.“

Mit 17 folgte das Profidebüt, mit 18 Champions League und zwei Siegen gegen Real Madrid. 2023 wechselte er zu Benfica, wurde Nationaltorwart der Ukraine. Nach dem entscheidenden Tor sprach er erneut über seine Familie in der Heimat: „Sie haben keinen Strom, kein Wasser, es ist schwierig. Aber ich muss da durch.“ Auch deswegen widmet er seinen besonderen Moment der Ukraine.

Sport Bild
 
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