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- Out 5, 2021
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„Uns geht es gut. Wir sind Kämpfer“:
Erste Botschaft von Maduro aus dem Gefängnis
New York (USA) – Er sitzt in einem Gefängnis in Brooklyn – und meldet sich jetzt zu Wort: Der von US-Soldaten festgenommene venezolanische Diktator Nicolás Maduro (63) lässt über seine Familie ausrichten, es gehe ihm gut.
„Uns geht es gut. Wir sind Kämpfer“, zitierte Nicolás Maduro Guerra (35) seinen Vater in einem Video. Der Clip wurde am Samstag (Ortszeit) von der venezolanischen Regierungspartei PSUV veröffentlicht. Maduro habe seinen Anwälten im Gefängnis außerdem gesagt: „Seid nicht traurig.“
Maduro nach US-Militäreinsatz in Haft
Maduro und seine Frau Cilia Flores waren vor gut einer Woche bei einem US-Militäreinsatz in Caracas gefangen genommen worden. Anschließend brachten US-Kräfte beide in einem Flugzeug in die Vereinigten Staaten. Dort sitzt der langjährige Machthaber in Haft und wartet auf den Prozess, der ihm wegen „Drogenterrorismus“ gemacht werden soll.
Am Samstag gingen Anhänger Maduros in Venezuela auf die Straße und forderten seine Freilassung. Doch der Zuspruch blieb begrenzt: In der Hauptstadt Caracas versammelten sich rund 1000 Menschen, im nahegelegenen Petare einige Hundert weitere. Die Teilnehmerzahlen lagen deutlich unter früheren Demonstrationen.
Außenminister spricht von Annäherung an USA
Auffällig: Hochrangige Regierungsvertreter zeigten sich bei den Protesten nicht. Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez nahm stattdessen an einer Landwirtschaftsmesse teil. In einer Fernsehansprache erklärte sie dort, sie werde „keine Minute ruhen, bis wir unseren Präsidenten wiederhaben“. Auch Innenminister Diosdado Cabello und Verteidigungsminister Vladimir Padrino López fehlten bei den Kundgebungen.
Venezuelas Außenminister Yván Gil erklärte am Samstag, die Regierung in Caracas habe einen Prozess eingeleitet, „um die diplomatischen Beziehungen der beiden Länder wieder herzustellen“. Er bezog sich dabei ausdrücklich auf die USA. Zur gleichen Zeit schlug Washington Alarm. Das US-Außenministerium forderte seine Bürger in Venezuela auf, das Land „unverzüglich“ zu verlassen. Zur Begründung verwies Washington auf bewaffnete Milizen, die an Straßensperren gezielt Fahrzeuge nach US-Bürgern durchsuchen.
Bild Zeitung
Erste Botschaft von Maduro aus dem Gefängnis
New York (USA) – Er sitzt in einem Gefängnis in Brooklyn – und meldet sich jetzt zu Wort: Der von US-Soldaten festgenommene venezolanische Diktator Nicolás Maduro (63) lässt über seine Familie ausrichten, es gehe ihm gut.
„Uns geht es gut. Wir sind Kämpfer“, zitierte Nicolás Maduro Guerra (35) seinen Vater in einem Video. Der Clip wurde am Samstag (Ortszeit) von der venezolanischen Regierungspartei PSUV veröffentlicht. Maduro habe seinen Anwälten im Gefängnis außerdem gesagt: „Seid nicht traurig.“
Maduro nach US-Militäreinsatz in Haft
Maduro und seine Frau Cilia Flores waren vor gut einer Woche bei einem US-Militäreinsatz in Caracas gefangen genommen worden. Anschließend brachten US-Kräfte beide in einem Flugzeug in die Vereinigten Staaten. Dort sitzt der langjährige Machthaber in Haft und wartet auf den Prozess, der ihm wegen „Drogenterrorismus“ gemacht werden soll.
Am Samstag gingen Anhänger Maduros in Venezuela auf die Straße und forderten seine Freilassung. Doch der Zuspruch blieb begrenzt: In der Hauptstadt Caracas versammelten sich rund 1000 Menschen, im nahegelegenen Petare einige Hundert weitere. Die Teilnehmerzahlen lagen deutlich unter früheren Demonstrationen.
Außenminister spricht von Annäherung an USA
Auffällig: Hochrangige Regierungsvertreter zeigten sich bei den Protesten nicht. Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez nahm stattdessen an einer Landwirtschaftsmesse teil. In einer Fernsehansprache erklärte sie dort, sie werde „keine Minute ruhen, bis wir unseren Präsidenten wiederhaben“. Auch Innenminister Diosdado Cabello und Verteidigungsminister Vladimir Padrino López fehlten bei den Kundgebungen.
Venezuelas Außenminister Yván Gil erklärte am Samstag, die Regierung in Caracas habe einen Prozess eingeleitet, „um die diplomatischen Beziehungen der beiden Länder wieder herzustellen“. Er bezog sich dabei ausdrücklich auf die USA. Zur gleichen Zeit schlug Washington Alarm. Das US-Außenministerium forderte seine Bürger in Venezuela auf, das Land „unverzüglich“ zu verlassen. Zur Begründung verwies Washington auf bewaffnete Milizen, die an Straßensperren gezielt Fahrzeuge nach US-Bürgern durchsuchen.
Bild Zeitung
