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„Bleibt den USA fern“:
Ex-Fifa-Boss Blatter wendet sich vor Fußball-WM an alle Fans


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Diese Aussage überrascht. Der frühere Fifa-Präsident Joseph „Sepp“ Blatter (89) rät Fußball-Fans davon ab, im Sommer zur Weltmeisterschaft in Nordamerika (11. Juni bis 19. Juli) zu reisen!

Auf X schreibt der Schweizer, der 2015 nach mehreren Skandalen als Fifa-Präsident zurückgetreten war: „Für die Fans gibt es nur einen Ratschlag: Bleibt den USA fern.“ Grund seien massive Sicherheitsbedenken rund um den Co-Gastgeber, der die WM gemeinsam mit Kanada und Mexiko austrägt.

Blatter gibt Antikorruptionsexperten Recht

Blatter schließt sich damit der Kritik des Schweizer Antikorruptionsexperten Mark Pieth (72) an. Pieth, der von 2011 bis 2013 eine FIFA-Kommission für Verbandsführung leitete, hatte im Interview mit dem Schweizer „Tagesanzeiger“ die anstehende WM infrage gestellt und dazu aufgerufen, diese im Sommer zu meiden.

Pieth: „Bei der Einreise müssen Fans damit rechnen, dass sie, wenn sie den Beamten nicht gefallen, direkt in den nächsten Flieger nach Hause geschickt werden. Wenn sie Glück haben.“ Wenn nicht, würden sie „nach Mittelamerika deportiert. Das sind die Realitäten. Das Harmloseste ist, dass die Beamten einem das Handy auseinandernehmen und nachschauen, ob man etwas Negatives über Trump geschrieben hat.

Pieth: USA „ein autoritär werdender Staat“

Hintergrund für Pieths Aussagen ist die höchst angespannte politische Lage in den USA. Seit Monaten geht die US-Einwanderungsbehörde ICE mit Härte gegen mutmaßlich illegale Immigranten vor. Zuletzt sind innerhalb kurzer Zeit zwei Menschen im Bundesstaat Minnesota durch Schüsse von Beamten zu Tode gekommen. Präsident Donald Trump (79) nimmt die ICE-Männer dagegen in Schutz.

Pieth: „Was wir innenpolitisch erleben, die Marginalisierung politischer Gegner, die Übergriffe der Einwanderungsbehörden und so weiter, macht einen als Fan nicht an, dahin zu reisen.“

Sein alarmierendes Fazit: „Die USA sind in Bezug auf die Sicherheit in einer ähnlichen Situation wie Mexiko. In Mexiko sind es die Drogenbanden, die mit Übergriffen drohen, in den USA ist es ein autoritär werdender Staat.“

Bild Zeitung
 
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