- Entrou
- Out 5, 2021
- Mensagens
- 61,993
- Gostos Recebidos
- 1,861
Wolff ausgeknockt!:
HBL-Hammer: Kiel ringt Magdeburg nieder
Sensation in der Handball-Bundesliga! Der THW Kiel fügt dem SC Magdeburg die erste Saisonniederlage zu und gewinnt das packende Topspiel mit 31:29! DHB-Torwart Andreas Wolff muss nach einem Gesichtstreffer raus, doch sein Vertreter lässt den SCM verzweifeln.
Schon vor dem Spiel sagt Dyn-Experte Stefan „Kretzsche“ Kretzschmar begeistert: „Das ist ein absolutes Topspiel in der Liga und ein Traditionsduell.“ Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (52/CDU) ist in der Halle und ehrt Handball-Bundestrainer Alfred Gislason (66) nach EM-Silber. Dann geht es ins Topspiel: Nach zwei Minuten bekommt DHB-Keeper Andreas Wolff von Magdeburgs Spielmacher Felix Claar einen harten Ball ins Gesicht geworfen. Der 34-Jährige wankt und muss raus – sein Gesicht ist gerötet, er braucht Augentropfen. Ihn ersetzt Gonzalo Perez de Vargas. Dieser setzt sofort ein Ausrufezeichen und hält den ersten Siebenmeter der Partie gegen Omar Ingi Magnusson (4.). Nach zehn Minuten besorgt Gisli Kristjansson dem SCM die erste Zwei-Tore-Führung gegen seinen Ex-Klub und trifft mit einem wuchtigen Rechtswurf zum 4:2.
Perez de Vargas hält nach 12 Minuten bereits seinen zweiten Siebenmeter für Kiel, dieses Mal scheitert Musche. Zur Erinnerung: Im Hinspiel hielt Wolff vier Strafwürfe und brachte den SCM zur Verzweiflung. Doch dieses Mal lässt sich der SCM erstmal nicht aus dem Konzept bringen, Lagergren trifft nach 17 Minuten zum 8:4. Kretzschmar wird deutlich: „Der THW sieht gerade ein bisschen wie eine Schülermannschaft aus. Sie finden keine Lösung“, so die Handball-Legende am Dyn-Mikrofon. Perez de Vargas im Kieler Tor bringt es nach 25 Minuten aber auf starke sechs Paraden und hält Kiel im Spiel. Der THW beginnt nun, an sich zu glauben, und kommt wieder auf 8:9 ran! Dabei hätte der SCM mit seinen vielen Chancen schon längst davonziehen müssen. Die 10:12-Pausenführung für den SCM fällt also knapper aus, als es die Anfangsphase vermuten ließ. In der zweiten Halbzeit startet Andi Wolff wieder im Kieler Tor. Und wie sein Torwart-Partner Perez de Vargas hält auch er vier Minuten nach Wiederbeginn einen Siebenmeter. Das Torwart-Duell geht bis hierhin deutlich an den THW. Wenig später gelingt Kiel durch Elias á Skipagøtu erstmals wieder der Ausgleich zum 16:16 (37.). Nun ist es ein echter Krimi! Lukas Laube dreht direkt das Spiel, der THW ist in Front. Kretzsche kann es nicht fassen und staunt über dieses THW-Comeback: „Das ist doch Wahnsinn!“ Nach Wolff in der ersten Halbzeit bekommt auch Perez de Vargas einen Ball aus kurzer Distanz ins Gesicht – Magnusson kassiert die erste Zeitstrafe für den SCM.
Handball-Bundesliga: Kiel besiegt Magdeburg
Nach 42 Minuten erspielt der THW seine erste Zwei-Tore-Führung, im Torhüterduell führt er mit 14:8 Paraden deutlich. Und auch offensiv läuft es nun, Laubes nächster Treffer sorgt für Kiels 25:22-Führung. Jetzt ist es ein packendes Hin und Her, beide Seiten wollen den Sieg. Kiel-Star Hendrik Pekeler sieht zehn Minuten vor Schluss die rote Karte nach einem Griff ins Gesicht von Europameister Magnus Saugstrup. Doch mit der Halle im Rücken und Perez de Vargas mit 14 Paraden im Tor gelingt dem THW der Coup der Saison! Sie fügen Magdeburg mit einem 31:29 die erste Niederlage zu und sind nun gegen den SCM seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen! Im Kampf um die Champions League ist der Sieg immens wichtig. Für den SCM ist es die erste Bundesliga-Pleite seit 331 Tagen: „Gefühlt sollten wir in der ersten Halbzeit schon viel höher führen als mit zwei Toren“, erklärt SCM-Star Gisli Kristjansson die Niederlage: „Ich weiß nicht, wie viele offene Chancen wir verworfen haben. Perez de Vargas hat natürlich überragend gespielt, aber wir haben auch in der Abwehr unsere Dominanz verloren.“ Auch Hendrik Pekeler lobt den THW-Torwart: „Gonzalo hat den Grundstein dafür gelegt, dass wir heute gewinnen konnten.“
Sport Bild
HBL-Hammer: Kiel ringt Magdeburg nieder
Sensation in der Handball-Bundesliga! Der THW Kiel fügt dem SC Magdeburg die erste Saisonniederlage zu und gewinnt das packende Topspiel mit 31:29! DHB-Torwart Andreas Wolff muss nach einem Gesichtstreffer raus, doch sein Vertreter lässt den SCM verzweifeln.
Schon vor dem Spiel sagt Dyn-Experte Stefan „Kretzsche“ Kretzschmar begeistert: „Das ist ein absolutes Topspiel in der Liga und ein Traditionsduell.“ Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (52/CDU) ist in der Halle und ehrt Handball-Bundestrainer Alfred Gislason (66) nach EM-Silber. Dann geht es ins Topspiel: Nach zwei Minuten bekommt DHB-Keeper Andreas Wolff von Magdeburgs Spielmacher Felix Claar einen harten Ball ins Gesicht geworfen. Der 34-Jährige wankt und muss raus – sein Gesicht ist gerötet, er braucht Augentropfen. Ihn ersetzt Gonzalo Perez de Vargas. Dieser setzt sofort ein Ausrufezeichen und hält den ersten Siebenmeter der Partie gegen Omar Ingi Magnusson (4.). Nach zehn Minuten besorgt Gisli Kristjansson dem SCM die erste Zwei-Tore-Führung gegen seinen Ex-Klub und trifft mit einem wuchtigen Rechtswurf zum 4:2.
Perez de Vargas hält nach 12 Minuten bereits seinen zweiten Siebenmeter für Kiel, dieses Mal scheitert Musche. Zur Erinnerung: Im Hinspiel hielt Wolff vier Strafwürfe und brachte den SCM zur Verzweiflung. Doch dieses Mal lässt sich der SCM erstmal nicht aus dem Konzept bringen, Lagergren trifft nach 17 Minuten zum 8:4. Kretzschmar wird deutlich: „Der THW sieht gerade ein bisschen wie eine Schülermannschaft aus. Sie finden keine Lösung“, so die Handball-Legende am Dyn-Mikrofon. Perez de Vargas im Kieler Tor bringt es nach 25 Minuten aber auf starke sechs Paraden und hält Kiel im Spiel. Der THW beginnt nun, an sich zu glauben, und kommt wieder auf 8:9 ran! Dabei hätte der SCM mit seinen vielen Chancen schon längst davonziehen müssen. Die 10:12-Pausenführung für den SCM fällt also knapper aus, als es die Anfangsphase vermuten ließ. In der zweiten Halbzeit startet Andi Wolff wieder im Kieler Tor. Und wie sein Torwart-Partner Perez de Vargas hält auch er vier Minuten nach Wiederbeginn einen Siebenmeter. Das Torwart-Duell geht bis hierhin deutlich an den THW. Wenig später gelingt Kiel durch Elias á Skipagøtu erstmals wieder der Ausgleich zum 16:16 (37.). Nun ist es ein echter Krimi! Lukas Laube dreht direkt das Spiel, der THW ist in Front. Kretzsche kann es nicht fassen und staunt über dieses THW-Comeback: „Das ist doch Wahnsinn!“ Nach Wolff in der ersten Halbzeit bekommt auch Perez de Vargas einen Ball aus kurzer Distanz ins Gesicht – Magnusson kassiert die erste Zeitstrafe für den SCM.
Handball-Bundesliga: Kiel besiegt Magdeburg
Nach 42 Minuten erspielt der THW seine erste Zwei-Tore-Führung, im Torhüterduell führt er mit 14:8 Paraden deutlich. Und auch offensiv läuft es nun, Laubes nächster Treffer sorgt für Kiels 25:22-Führung. Jetzt ist es ein packendes Hin und Her, beide Seiten wollen den Sieg. Kiel-Star Hendrik Pekeler sieht zehn Minuten vor Schluss die rote Karte nach einem Griff ins Gesicht von Europameister Magnus Saugstrup. Doch mit der Halle im Rücken und Perez de Vargas mit 14 Paraden im Tor gelingt dem THW der Coup der Saison! Sie fügen Magdeburg mit einem 31:29 die erste Niederlage zu und sind nun gegen den SCM seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen! Im Kampf um die Champions League ist der Sieg immens wichtig. Für den SCM ist es die erste Bundesliga-Pleite seit 331 Tagen: „Gefühlt sollten wir in der ersten Halbzeit schon viel höher führen als mit zwei Toren“, erklärt SCM-Star Gisli Kristjansson die Niederlage: „Ich weiß nicht, wie viele offene Chancen wir verworfen haben. Perez de Vargas hat natürlich überragend gespielt, aber wir haben auch in der Abwehr unsere Dominanz verloren.“ Auch Hendrik Pekeler lobt den THW-Torwart: „Gonzalo hat den Grundstein dafür gelegt, dass wir heute gewinnen konnten.“
Sport Bild
