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- Out 5, 2021
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Deutschland gespalten wie selten zuvor:
Im Osten Winter, im Westen zwitschert der Frühling
Das Wetter in Deutschland ist zweigeteilt: Im Westen hört man die ersten Vögel zwitschern, im Osten hingegen herrscht tiefster Winter. „So ein Ereignis, wie wir es jetzt erleben, ist außergewöhnlich. Das ist schon verrückt“, sagt Klimatologe Dr. Karsten Brandt. Der Experte befürchtet: Ab kommender Woche könnte das Wetter sogar noch extremer werden.
Am Mittwoch heißt es aber erst einmal Durchatmen: Es bleibt vielerorts trocken, große Wetterkapriolen gibt es nicht. Doch die Temperaturunterschiede bleiben enorm. In großen Teilen des Westens wird es mild – in Aachen sind bis zu 11 Grad plus möglich. Dr. Karsten Brandt zu BILD: „Da hört man schon den Specht, die Schneeglöckchen blühen, Kraniche sind unterwegs, erste Pollen fliegen durch die Luft und überall sieht man Maulwurfshügel.“
Ganz anders wird das Wetter im Osten: Dort sind am Mittwoch noch Temperaturen bis zu minus 12 Grad möglich. Durch den kräftigen Südostwind fühlen sie sich sogar noch kälter an
Am Donnerstag kommt der Schnee
Am Donnerstag legt der Winter im Osten noch einmal nach: In Sachsen, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fällt neuer Schnee. Der Schnee kommt mit feuchter, milderer Luft, die die eisige Kaltluft kurzzeitig verdrängt. Die Temperaturen steigen dort dadurch kurzzeitig etwas an.
Doch das ist nur eine kleine Pause. Dr. Brandt warnt: „Nächste Woche strömt vom Osten her wieder Kaltluft nach Deutschland. Wie es aussieht, wird es erneut sehr kalt. Bereits der Januar war im Osten zu kalt, und vermutlich wird auch der Februar zu kalt. Zwei kalte Wintermonate hintereinander hat es seit sehr langer Zeit nicht mehr gegeben.“ Über die Zweiteilung Deutschlands sagt er: „Solch extreme Temperaturunterschiede über so lange Zeit sind ebenfalls selten – wahrscheinlich gibt es sie nur alle 30 bis 50 Jahre.“
Bild Zeitung
Im Osten Winter, im Westen zwitschert der Frühling
Das Wetter in Deutschland ist zweigeteilt: Im Westen hört man die ersten Vögel zwitschern, im Osten hingegen herrscht tiefster Winter. „So ein Ereignis, wie wir es jetzt erleben, ist außergewöhnlich. Das ist schon verrückt“, sagt Klimatologe Dr. Karsten Brandt. Der Experte befürchtet: Ab kommender Woche könnte das Wetter sogar noch extremer werden.
Am Mittwoch heißt es aber erst einmal Durchatmen: Es bleibt vielerorts trocken, große Wetterkapriolen gibt es nicht. Doch die Temperaturunterschiede bleiben enorm. In großen Teilen des Westens wird es mild – in Aachen sind bis zu 11 Grad plus möglich. Dr. Karsten Brandt zu BILD: „Da hört man schon den Specht, die Schneeglöckchen blühen, Kraniche sind unterwegs, erste Pollen fliegen durch die Luft und überall sieht man Maulwurfshügel.“
Ganz anders wird das Wetter im Osten: Dort sind am Mittwoch noch Temperaturen bis zu minus 12 Grad möglich. Durch den kräftigen Südostwind fühlen sie sich sogar noch kälter an
Am Donnerstag kommt der Schnee
Am Donnerstag legt der Winter im Osten noch einmal nach: In Sachsen, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fällt neuer Schnee. Der Schnee kommt mit feuchter, milderer Luft, die die eisige Kaltluft kurzzeitig verdrängt. Die Temperaturen steigen dort dadurch kurzzeitig etwas an.
Doch das ist nur eine kleine Pause. Dr. Brandt warnt: „Nächste Woche strömt vom Osten her wieder Kaltluft nach Deutschland. Wie es aussieht, wird es erneut sehr kalt. Bereits der Januar war im Osten zu kalt, und vermutlich wird auch der Februar zu kalt. Zwei kalte Wintermonate hintereinander hat es seit sehr langer Zeit nicht mehr gegeben.“ Über die Zweiteilung Deutschlands sagt er: „Solch extreme Temperaturunterschiede über so lange Zeit sind ebenfalls selten – wahrscheinlich gibt es sie nur alle 30 bis 50 Jahre.“
Bild Zeitung
