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- Out 5, 2021
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In Luxemburg-Stadt gibt es über 200 Defibrillatoren – und es könnten noch mehr werden
Sie hängen in Kulturzentren, Sporthallen oder in der Tram und können im Notfall Leben retten: Defibrillatoren. Die Stadt Luxemburg will die Anzahl der nützlichen Helfer erhöhen, wie am Montag im Gemeinderat deutlich wurde.
Mehr als 200 Defibrillatoren gibt es laut Maurice Bauer (CSV) in der Hauptstadt: 136 von der Gemeinde Luxemburg sowie 75 weitere aus der Kampagne „réagis.lu“. Diese Zahlen nannte der Erste Schöffe der Stadt Luxemburg am Montag im Gemeinderat. Oppositionsmitglied François Benoy („déi gréng“) hatte sich zuvor nach der Anzahl der lebensrettenden Geräte in der Hauptstadt erkundigt und darauf hingewiesen, dass sich viele davon in öffentlichen Gebäuden befinden – und daher nicht rund um die Uhr zugänglich sind.
Tatsächlich sind die meisten Defibrillatoren in Kulturzentren, Sporthallen oder Schwimmbädern installiert. Doch auch in den Wagen der Tram sowie in der Touristenattraktion Kasematten gibt es Maurice Bauer zufolge solche medizinischen Geräte. „Diese wurden an Orten angebracht, an denen allgemein viele Leute oder vor allem ältere Personen unterwegs sind“, erklärte der Erste Schöffe. Er räumte ein, dass die Stadt nur an drei Außenstandorten über „Defis“ verfügt: beim kommunalen „Service des Eaux“ und dem „Service Parcs“ sowie am „Haus vun der Natur“ auf Kockelscheuer.
Das könnte sich jedoch ändern, denn: Maurice Bauer zufolge sollen dem Schöffenrat „im Frühjahr“ Vorschläge für weitere strategische Standorte vorgelegt werden, an denen Defibrillatoren im Außenbereich angebracht werden können. „Diese werden an Orte kommen, an denen viele Leute unterwegs sind – wie zum Beispiel die ‚Plëss‘ oder der ‚Knuedler‘“, sagte der Politiker. Zudem wolle man prüfen, ob eine Installation solcher Geräte auch in den einzelnen Stadtvierteln sinnvoll sei.
Die Bevölkerung besser informieren
Auf die Kritik von François Benoy, dass auf der Webseite der Stadt Luxemburg bislang kaum Informationen zu den Defibrillatoren zu finden sind, antwortete Maurice Bauer: „Wir haben das Gespräch mit unserer Dienststelle für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit gesucht und arbeiten daran.“ Der Erste Schöffe begrüßte die Fragen der Opposition, da sie den Stadtverantwortlichen die Gelegenheit boten, die Bevölkerung besser über die verschiedenen Standorte der Geräte zu informieren.
Informationen zu den Standorten der im Rahmen der Kampagne „réagis.lu“ installierten Defibrillatoren sind sowohl auf der Webseite reagis.lu als auch in der gleichnamigen App abrufbar. Einen noch umfassenderen Überblick bietet die App „Staying Alive LU“ der Luxemburger Feuerwehr, die sämtliche bekannte Standorte lebensrettender Geräte im Land bündeln will. Weitere Informationen zu diesem Angebot sind im Web unter stayingalive.lu zu finden.
Tageblatt
Sie hängen in Kulturzentren, Sporthallen oder in der Tram und können im Notfall Leben retten: Defibrillatoren. Die Stadt Luxemburg will die Anzahl der nützlichen Helfer erhöhen, wie am Montag im Gemeinderat deutlich wurde.
Mehr als 200 Defibrillatoren gibt es laut Maurice Bauer (CSV) in der Hauptstadt: 136 von der Gemeinde Luxemburg sowie 75 weitere aus der Kampagne „réagis.lu“. Diese Zahlen nannte der Erste Schöffe der Stadt Luxemburg am Montag im Gemeinderat. Oppositionsmitglied François Benoy („déi gréng“) hatte sich zuvor nach der Anzahl der lebensrettenden Geräte in der Hauptstadt erkundigt und darauf hingewiesen, dass sich viele davon in öffentlichen Gebäuden befinden – und daher nicht rund um die Uhr zugänglich sind.
Tatsächlich sind die meisten Defibrillatoren in Kulturzentren, Sporthallen oder Schwimmbädern installiert. Doch auch in den Wagen der Tram sowie in der Touristenattraktion Kasematten gibt es Maurice Bauer zufolge solche medizinischen Geräte. „Diese wurden an Orten angebracht, an denen allgemein viele Leute oder vor allem ältere Personen unterwegs sind“, erklärte der Erste Schöffe. Er räumte ein, dass die Stadt nur an drei Außenstandorten über „Defis“ verfügt: beim kommunalen „Service des Eaux“ und dem „Service Parcs“ sowie am „Haus vun der Natur“ auf Kockelscheuer.
Das könnte sich jedoch ändern, denn: Maurice Bauer zufolge sollen dem Schöffenrat „im Frühjahr“ Vorschläge für weitere strategische Standorte vorgelegt werden, an denen Defibrillatoren im Außenbereich angebracht werden können. „Diese werden an Orte kommen, an denen viele Leute unterwegs sind – wie zum Beispiel die ‚Plëss‘ oder der ‚Knuedler‘“, sagte der Politiker. Zudem wolle man prüfen, ob eine Installation solcher Geräte auch in den einzelnen Stadtvierteln sinnvoll sei.
Die Bevölkerung besser informieren
Auf die Kritik von François Benoy, dass auf der Webseite der Stadt Luxemburg bislang kaum Informationen zu den Defibrillatoren zu finden sind, antwortete Maurice Bauer: „Wir haben das Gespräch mit unserer Dienststelle für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit gesucht und arbeiten daran.“ Der Erste Schöffe begrüßte die Fragen der Opposition, da sie den Stadtverantwortlichen die Gelegenheit boten, die Bevölkerung besser über die verschiedenen Standorte der Geräte zu informieren.
Informationen zu den Standorten der im Rahmen der Kampagne „réagis.lu“ installierten Defibrillatoren sind sowohl auf der Webseite reagis.lu als auch in der gleichnamigen App abrufbar. Einen noch umfassenderen Überblick bietet die App „Staying Alive LU“ der Luxemburger Feuerwehr, die sämtliche bekannte Standorte lebensrettender Geräte im Land bündeln will. Weitere Informationen zu diesem Angebot sind im Web unter stayingalive.lu zu finden.
Tageblatt
