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- Out 5, 2021
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„Sea-Watch 5“ darf für 20 Tage nicht auslaufen:
Italien stoppt deutsches Rettungsschiff
Rom – Erneut haben italienische Behörden ein deutsches Rettungsschiff aus dem Verkehr gezogen. Die „Sea-Watch 5“ darf für 20 Tage nicht auslaufen. Zusätzlich kassierten die Beamten eine Strafe von 10.000 Euro. Die Organisation hatte zuvor 93 Migranten im zentralen Mittelmeer gerettet.
Auslöser: Streit über die Hafenwahl. Die Behörden ordneten nach dem Einsatz am 15. März einen über 1100 Kilometer entfernten Anlaufpunkt an. Der Kapitän wählte stattdessen Trapani auf Sizilien – deutlich näher.
Sea-Watch spricht von Sabotage
Sea-Watch verurteilte die Festsetzung scharf und nannte sie eine „vorhersehbare Maßnahme zur Sabotage ziviler Seenotrettung“. Die Retter werfen der Regierung in Rom vor, die zivile Seenotrettung gezielt zu behindern.
Meloni-Regierung mit strengen Regeln
Grund: Eine Vorschrift der Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Sie schreibt vor: Rettungsschiffe müssen sofort den zugewiesenen Hafen ansteuern. Sea-Watch bezeichnet diese Regelung als „Piantedosi-Dekret“ – benannt nach Innenminister Matteo Piantedosi.
Seit Inkrafttreten vor drei Jahren sitzen immer wieder Schiffe internationaler Hilfsorganisationen fest. Kritiker sehen darin den Versuch, ausländische Retter von Mittelmeer-Flüchtlingen abzuschrecken.
Bild Zeitung
Italien stoppt deutsches Rettungsschiff
Rom – Erneut haben italienische Behörden ein deutsches Rettungsschiff aus dem Verkehr gezogen. Die „Sea-Watch 5“ darf für 20 Tage nicht auslaufen. Zusätzlich kassierten die Beamten eine Strafe von 10.000 Euro. Die Organisation hatte zuvor 93 Migranten im zentralen Mittelmeer gerettet.
Auslöser: Streit über die Hafenwahl. Die Behörden ordneten nach dem Einsatz am 15. März einen über 1100 Kilometer entfernten Anlaufpunkt an. Der Kapitän wählte stattdessen Trapani auf Sizilien – deutlich näher.
Sea-Watch spricht von Sabotage
Sea-Watch verurteilte die Festsetzung scharf und nannte sie eine „vorhersehbare Maßnahme zur Sabotage ziviler Seenotrettung“. Die Retter werfen der Regierung in Rom vor, die zivile Seenotrettung gezielt zu behindern.
Meloni-Regierung mit strengen Regeln
Grund: Eine Vorschrift der Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Sie schreibt vor: Rettungsschiffe müssen sofort den zugewiesenen Hafen ansteuern. Sea-Watch bezeichnet diese Regelung als „Piantedosi-Dekret“ – benannt nach Innenminister Matteo Piantedosi.
Seit Inkrafttreten vor drei Jahren sitzen immer wieder Schiffe internationaler Hilfsorganisationen fest. Kritiker sehen darin den Versuch, ausländische Retter von Mittelmeer-Flüchtlingen abzuschrecken.
Bild Zeitung
