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- Out 5, 2021
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Medienbericht:
Job-Hammer bei Linde! 400 Stellen sollen wegfallen
Dublin, Irland – Der amerikanisch-deutsche Industriegase-Konzern Linde steht vor einem massiven Stellenabbau in Deutschland. In der Anlagenbau-Sparte sollen mehrere Hundert Arbeitsplätze wegfallen. Betroffen sind die Standorte Höllriegelskreuth bei München und Dresden. Für viele Beschäftigte ist es ein harter Einschnitt – und ein weiteres Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland.
Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ plant Linde den Abbau von bis zu 400 Stellen. Die Gespräche zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber laufen bereits. Beschäftigten sollen demnach Aufhebungsverträge, der Wechsel in eine Transfergesellschaft oder Altersteilzeit angeboten werden. Wer diese Optionen nicht nutzt, muss ab dem Frühjahr mit betriebsbedingten Kündigungen rechnen.
Linde äußert sich nicht zu konkreten Zahlen
Linde selbst äußert sich nicht zu konkreten Zahlen oder Zeitplänen. Der Konzern erklärte, der Anlagenbau sei einem „intensiven und zunehmenden internationalen Kosten- und Technologiewettbewerb“ ausgesetzt. In einem herausfordernden globalen Umfeld müsse die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden. Das erfordere eine kontinuierliche Anpassung von Organisation und Ressourcen.
Der Stellenabbau steht in starkem Kontrast zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Linde ist der weltweit größte Anbieter von Industriegasen und steigerte 2025 den Umsatz um drei Prozent auf knapp 34 Milliarden Dollar (28,55 Milliarden Euro). Der Nettogewinn wuchs um vier Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar (8,48 Milliarden Euro). Vorstandschef Sanjiv Lamba sprach zuletzt von großer Widerstandsfähigkeit des Unternehmens.
Während das Kerngeschäft mit Industriegasen hochprofitabel ist, gilt der Anlagenbau seit Jahren als schwieriger. Die von Deutschland aus geführte Sparte Linde Engineering verzeichnete zuletzt einen Umsatzrückgang um zwei Prozent. In der Belegschaft wächst die Sorge, dass der Anlagenbau in Deutschland weiter an Bedeutung verliert und Aufgaben zunehmend ins Ausland verlagert werden.
Bild Zeitung
Job-Hammer bei Linde! 400 Stellen sollen wegfallen
Dublin, Irland – Der amerikanisch-deutsche Industriegase-Konzern Linde steht vor einem massiven Stellenabbau in Deutschland. In der Anlagenbau-Sparte sollen mehrere Hundert Arbeitsplätze wegfallen. Betroffen sind die Standorte Höllriegelskreuth bei München und Dresden. Für viele Beschäftigte ist es ein harter Einschnitt – und ein weiteres Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland.
Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ plant Linde den Abbau von bis zu 400 Stellen. Die Gespräche zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber laufen bereits. Beschäftigten sollen demnach Aufhebungsverträge, der Wechsel in eine Transfergesellschaft oder Altersteilzeit angeboten werden. Wer diese Optionen nicht nutzt, muss ab dem Frühjahr mit betriebsbedingten Kündigungen rechnen.
Linde äußert sich nicht zu konkreten Zahlen
Linde selbst äußert sich nicht zu konkreten Zahlen oder Zeitplänen. Der Konzern erklärte, der Anlagenbau sei einem „intensiven und zunehmenden internationalen Kosten- und Technologiewettbewerb“ ausgesetzt. In einem herausfordernden globalen Umfeld müsse die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden. Das erfordere eine kontinuierliche Anpassung von Organisation und Ressourcen.
Der Stellenabbau steht in starkem Kontrast zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Linde ist der weltweit größte Anbieter von Industriegasen und steigerte 2025 den Umsatz um drei Prozent auf knapp 34 Milliarden Dollar (28,55 Milliarden Euro). Der Nettogewinn wuchs um vier Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar (8,48 Milliarden Euro). Vorstandschef Sanjiv Lamba sprach zuletzt von großer Widerstandsfähigkeit des Unternehmens.
Während das Kerngeschäft mit Industriegasen hochprofitabel ist, gilt der Anlagenbau seit Jahren als schwieriger. Die von Deutschland aus geführte Sparte Linde Engineering verzeichnete zuletzt einen Umsatzrückgang um zwei Prozent. In der Belegschaft wächst die Sorge, dass der Anlagenbau in Deutschland weiter an Bedeutung verliert und Aufgaben zunehmend ins Ausland verlagert werden.
Bild Zeitung
