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Roter.Teufel

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Teurer fliegen wegen Iran-Krieg:
Lufthansa prüft Stilllegung von bis zu 40 Jets


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Köln – Der Iran-Krieg trifft jetzt auch Flugreisende in Deutschland – und könnte Fliegen in den kommenden Monaten spürbar verteuern. Hintergrund sind stark gestiegene Energiepreise und wachsende Sorgen vor Engpässen beim Treibstoff, die die gesamte Luftfahrtbranche unter Druck setzen.

Wie das „Handelsblatt“ berichtet, ließ Konzernchef Carsten Spohr (59) entsprechende Szenarien intern prüfen. Hintergrund sind massiv gestiegene Treibstoffkosten. Allein beim Treibstoff, den die Lufthansa nicht zu festen Preisen eingekauft hat, drohen Mehrkosten von rund 1,5 Milliarden Euro.

Höhere Preise drohen

Lufthansa komme laut Spohr nicht umhin, die Ticketpreise zu erhöhen. Für Passagiere heißt das: Fliegen dürfte vor allem bei neuen Buchungen teurer werden. Gleichzeitig könnte das Angebot schrumpfen, weil weniger Maschinen eingesetzt werden.

Konkret geht es laut Bericht um zwei Stufen: Zunächst könnten rund 20 Flugzeuge stillgelegt werden. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, wären sogar bis zu 40 Jets betroffen – das entspräche bis zu fünf Prozent der Kapazität. Vor allem ältere, besonders spritintensive Maschinen stehen zur Disposition.

Krieg trifft Treibstoff-Versorgung

„Wir wollen früh vorbereitet sein“, sagte Spohr laut „Handelsblatt“ mit Blick auf die Folgen des Kriegs im Nahen Osten. „Das wiederum wird sich auf die Nachfrage auswirken, es werden weniger Menschen reisen.“ Besonders brisant: Der Krieg trifft nicht nur die Kosten, sondern auch die Versorgung. Rund 40 Prozent des in Europa benötigten Treibstoffs kamen zuletzt aus der Golfregion. Wegen der angespannten Lage wird Kerosin nicht nur teurer, sondern teilweise auch knapp.

Nach Angaben von Spohr gibt es bereits erste Signale von Flughäfen in Asien, dass zusätzlicher Flugverkehr wegen fehlenden Treibstoffs nicht mehr angenommen wird. „Wir bekommen von ersten Flughäfen in Asien Signale, dass Kerosin knapp wird.“ Um gegenzusteuern, verlegt die Lufthansa einzelne Maschinen auf andere Strecken, etwa nach Indien oder zu touristischen Zielen in Europa. Damit reagiert der Konzern flexibel auf die angespannte Lage und mögliche Engpässe an einzelnen Flughäfen. Gleichzeitig bereitet sich der Konzern darauf vor, dass die Nachfrage sinkt.

Bild Zeitung
 
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