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Notícias Poker-Verdacht um unsere Handball-Pleite!

Roter.Teufel

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Out 5, 2021
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Ging der Bundestrainer mit Absicht nicht all-in?:
Poker-Verdacht um unsere Handball-Pleite!


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Der erste Versuch, das Halbfinale vorzeitig klarzumachen, scheiterte. Deutschland verlor bei der EM gegen Gastgeber, Olympiasieger und Weltmeister Dänemark 26:31. Der erste Matchball ist weg. Positiv: Es gibt noch einen zweiten. Doch schon früh ging es weniger um das Ergebnis als um die Aufstellung. Bundestrainer Alfred Gíslason (66) überraschte mit seinem Personal. Drei potenzielle Start-7-Spieler blieben draußen. Der Verdacht stand sofort im Raum: Ging der Bundestrainer beim ersten Halbfinal-Anlauf bewusst nicht all-in?

Gíslason verzichtete auf die etatmäßigen Außen Lukas Zerbe (30/Kiel) und Lukas Mertens (29/Magdeburg), strich sie aus dem Kader. Auch im Tor wurde rotiert. Andreas Wolff (34/Kiel), überragend gegen Norwegen, saß zunächst draußen. David Späth (23/Rhein-Neckar Löwen), der am spielfreien Sonntag von seinem Einsatz erfahren hatte, startete und überzeugte lange.

Der Verdacht stand im Raum: Ging der Bundestrainer bewusst nicht all-in?

Poker-Verdacht um unsere Handball-Pleite!

Nach dem Spiel erklärte unser Handball-Bundestrainer seine Wechsel. „Lukas Mertens und Lukas Zerbe kamen in den letzten Spielen mit Muskelverhärtungen raus. Klar hätte ich auch sagen können, sie müssen spielen. Aber ich hätte nichts davon, wenn beide dann mit Zerrungen weiter ausfallen.“ Und: „Das hat nichts mit Pokern zu tun.“ Den Torwart-Tausch erklärt er mit einem Augenzwinkern so: „Erstens, weil Andi oft nicht gut gegen Dänemark gespielt hat.“ Und dann weiter: „Zweitens, David hat eine ganz große Stärke, und das sind die Rückraumwürfe. Und wenn man die Dänen kennt, da kommen ziemlich viele Würfe aus dem Rückraum. Wir müssen auch die Last auf andere Schultern verteilen. Ich hatte keine Sorgen, dass er seine Leistung nicht bringt, wenn die Abwehr so steht.“

Sportlich war davon zunächst allerdings wenig zu sehen. Deutschland hielt trotz (oder wegen?) Rotation stark dagegen, lag zur Pause nur 12:13 zurück. Die Abwehr stand, das Spiel war offen. Erst nach dem Seitenwechsel kippte die Partie. Zu oft war bei Emil Nielsen (28/Barcelona) Endstation, der dänische Weltklasse-Torwart hielt 14 Bälle (35 Prozent), hatte den deutschen Rückraum entschlüsselt.

Dazu verlor die DHB-Abwehr im Zentrum an Zugriff, der Rückzug wurde langsamer. Eine doppelte Unterzahl (Kohlbacher/38., Grgic/39.) ließ die Dänen durchatmen und den Vorsprung ausbauen. Der Knacks.

Der erste Halbfinal-Matchball ist verspielt – ein Punkt hätte wegen der überraschenden Frankreich-Niederlage gegen Spanien gereicht. Jetzt sind im Kampf ums Halbfinale am Mittwoch gegen die Franzosen (18 Uhr, ZDF und Dyn live) besondere Tugenden gefragt: Mut, Mumm und Mentalität! Deutschland muss all in-gehen, um den Medaillen-Traum weiter träumen zu können!

ARD-Experte und Ex-Nationalspieler Jogi Bitter (43), Weltmeister von 2007, hält das für möglich. Bitter im TV: „Ich habe das Gefühl, dass wir nicht alles auf die Platte gebracht haben, was wir gehabt hätten. Wir können gegen Frankreich allen zeigen, dass das Kraftholen zur richtigen Zeit war.“

Fest steht: Der erste Anlauf ins Halbfinale misslang. Aber es gibt einen zweiten – ausgerechnet gegen Frankreich. Und dieses ewig junge Duell taugt als gutes Omen. Bei den Olympischen Spielen gewann Deutschland den Viertelfinal-Krimi gegen Frankreich 35:34 n.V. Am Mittwoch reicht schon ein Unentschieden.

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