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Terrorabwehr ermittelt:
Sabotage an Bahn-Signalen in Sachsen
Leipzig – Gefährlicher Anschlag auf Signale der Deutschen Bahn in Sachsen. Auf der eingleisigen Strecke zwischen Döbeln und Leipzig wurden in der Nacht Haltesignale manipuliert. Wie BILD erfuhr, zeigten sie in beide Richtungen Grün.
„Auf bisher noch nicht geklärte Weise verschafften sich Unbekannte Zugang zu Signalmasten am Bahnhof Beucha und am Bahnhof Naunhof und manipulierten die Stellwerksignale“, so Kay Anders (44) vom Landeskriminalamt Sachsen. Die Tatzeit liegt in der Nacht vom 25. auf den 26. März 2026 zwischen 22 Uhr und 1.45 Uhr. Bahnmitarbeitern fiel die Sabotage anschließend auf.
Signale zeigten in beide Richtungen Grün
Nach BILD-Informationen bestand akute Gefahr: Die Haltesignale zeigten gleichzeitig in beide Richtungen Grün. Hätten sich zur selben Zeit zwei Züge auf der eingleisigen Strecke befunden, wäre es mutmaßlich zu einem verheerenden Zugunglück gekommen.
Auf dem betroffenen Abschnitt im Landkreis Leipzig rollen Personenzüge der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) von Leipzig Hauptbahnhof über Grimma nach Döbeln, zudem nutzen Güterzüge die Strecke.
Terrorabwehr hat Sabotage-Fall übernommen
Das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr übernommen. Wer hinter der Tat steckt, ist noch unklar. Bereits im August 2025 hatte das Bundesinnenministerium vor der abstrakten Gefahr von Sabotageaktivitäten gewarnt. Zuletzt häuften sich entsprechende Vorfälle.
Die Tatortgruppe aus Dresden sicherte am Donnerstag den ganzen Tag Spuren an den beiden Bahnhöfen und an den Signalmasten. Durch die Manipulation kam es zu einem Streckenausfall auf der Regionalbahnlinie 110, ein Bus-Ersatzverkehr wurde eingerichtet. LKA-Sprecher Anders: „Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann bisher nicht beziffert werden.“ Laut MRB wird es bis zum 27. März zu Beeinträchtigungen im Fahrplan kommen.
Zeugen sollen Verdächtige melden
Die Terrorabwehr der Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Personen an den Bahnhöfen beobachtet haben. Polizeisprecher Anders: „Die sich im mutmaßlichen Tatzeitraum in der Umgebung oder in unmittelbarer Nähe des Tatortes aufgehalten haben.“
Hinweise können an die Ermittler unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/8552055 oder an jede andere Polizeidienststelle gegeben werden.
Bild Zeitung
Sabotage an Bahn-Signalen in Sachsen
Leipzig – Gefährlicher Anschlag auf Signale der Deutschen Bahn in Sachsen. Auf der eingleisigen Strecke zwischen Döbeln und Leipzig wurden in der Nacht Haltesignale manipuliert. Wie BILD erfuhr, zeigten sie in beide Richtungen Grün.
„Auf bisher noch nicht geklärte Weise verschafften sich Unbekannte Zugang zu Signalmasten am Bahnhof Beucha und am Bahnhof Naunhof und manipulierten die Stellwerksignale“, so Kay Anders (44) vom Landeskriminalamt Sachsen. Die Tatzeit liegt in der Nacht vom 25. auf den 26. März 2026 zwischen 22 Uhr und 1.45 Uhr. Bahnmitarbeitern fiel die Sabotage anschließend auf.
Signale zeigten in beide Richtungen Grün
Nach BILD-Informationen bestand akute Gefahr: Die Haltesignale zeigten gleichzeitig in beide Richtungen Grün. Hätten sich zur selben Zeit zwei Züge auf der eingleisigen Strecke befunden, wäre es mutmaßlich zu einem verheerenden Zugunglück gekommen.
Auf dem betroffenen Abschnitt im Landkreis Leipzig rollen Personenzüge der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) von Leipzig Hauptbahnhof über Grimma nach Döbeln, zudem nutzen Güterzüge die Strecke.
Terrorabwehr hat Sabotage-Fall übernommen
Das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr übernommen. Wer hinter der Tat steckt, ist noch unklar. Bereits im August 2025 hatte das Bundesinnenministerium vor der abstrakten Gefahr von Sabotageaktivitäten gewarnt. Zuletzt häuften sich entsprechende Vorfälle.
Die Tatortgruppe aus Dresden sicherte am Donnerstag den ganzen Tag Spuren an den beiden Bahnhöfen und an den Signalmasten. Durch die Manipulation kam es zu einem Streckenausfall auf der Regionalbahnlinie 110, ein Bus-Ersatzverkehr wurde eingerichtet. LKA-Sprecher Anders: „Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann bisher nicht beziffert werden.“ Laut MRB wird es bis zum 27. März zu Beeinträchtigungen im Fahrplan kommen.
Zeugen sollen Verdächtige melden
Die Terrorabwehr der Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Personen an den Bahnhöfen beobachtet haben. Polizeisprecher Anders: „Die sich im mutmaßlichen Tatzeitraum in der Umgebung oder in unmittelbarer Nähe des Tatortes aufgehalten haben.“
Hinweise können an die Ermittler unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/8552055 oder an jede andere Polizeidienststelle gegeben werden.
Bild Zeitung
