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Roter.Teufel

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Tennis-Revolution:
VAR in Wimbledon!


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Königsloge, Erdbeeren mit Sahne, weiße Kleidung. Das sind drei der wichtigsten Traditionen von Wimbledon. Mit einer anderen Tradition macht das älteste Tennis-Turnier der Welt jetzt Schluss.

Wie der All England Club (Tennisverein in Wimbledon und Austragungsort des Turniers) mitteilte, wird es 2026 in Wimbledon erstmals einen Videoschiedsrichter geben. Auf insgesamt sechs Plätzen soll dann der VAR zum Einsatz kommen.

In einer Erklärung heißt es: „Zum ersten Mal in der Geschichte der Championships können die Spieler die Nutzung der Video-Review-Technologie beantragen, um bestimmte Entscheidungen des Stuhlschiedsrichters überprüfen zu lassen. Sie können Entscheidungen wie ‚Nicht im Spiel‘, ‚Foul‘ und ‚Touch‘ überprüfen lassen.“

„Nicht im Spiel“ bezeichnet Situationen, in denen überprüft wird, ob der Ball vor einem Schlag möglicherweise zweimal den Boden berührt hat. Der Begriff „Foul“ umfasst sämtliche Regelverstöße, etwa einen Fußfehler beim Aufschlag, eine Behinderung des Gegners oder einen Doppelfehler. Mit „Touch“ wird hingegen beschrieben, ob der Ball noch vom Spieler oder dessen Schläger berührt wurde, bevor er beispielsweise ins Aus ging oder der Punkt entschieden war.

Das gab es in Wimbledon noch nie

„Die Videoüberprüfung wird während des Turniers 2026 auf dem Centre Court, Court Nr. 1, Court Nr. 2, Court Nr. 3, Court Nr. 12 und Court Nr. 18 verfügbar sein. Zudem wird das elektronische Linienrichter-System verbessert, unter anderem durch visuelle Anzeigen für ‚Aus‘- und ‚Fehler‘-Entscheidungen auf den Anzeigetafeln. Diese Verbesserung wurde aufgrund von Rückmeldungen nach der Einführung der elektronischen Live-Linienrichter-Entscheidungen im letzten Jahr vorgenommen.“

Die French Open haben bereits 2023 den Videoschiedsrichter eingeführt, bei den Australian Open gehört er seit 2025 dazu. Jetzt zieht Wimbledon nach. Das Grand-Slam-Turnier ist nach den Australian Open und den French Open das Dritte im Jahr und wird seit 1877 ausgetragen.

Im vergangenen Jahr kamen in Wimbledon erstmals keine Linienrichter mehr zum Einsatz. Auf der gesamten Anlage wurde 2025 das sogenannte „Electronic Line Calling“ genutzt, um Millimeterentscheidungen zu vermeiden. Unter anderem kam es allerdings im Viertelfinale zwischen Taylor Fritz und Chatschanow zum Technik-Ärger, als fälschlicherweise „Fehler“ angezeigt wurde, nachdem eine Vorhand von Fritz weit innerhalb der Grundlinie gelandet war.

Sport Bild
 
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