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- Out 5, 2021
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Probleme kurz nach Start in Hamburg:
Zwei Stunden Angst an Bord von Portugal-Flieger
Maschine sollte 103 Menschen nach Lissabon bringen
Hamburg – Sie waren noch nicht mal auf Reiseflughöhe: Kurz nach dem Start einer Maschine der Airline „TAP Air Portugal“ meldete der Pilot technische Probleme. Für die 103 Menschen an Bord begannen zwei Stunden voller Angst.
Flug TAP56DT war gegen 14.30 Uhr in Hamburg abgehoben. Zielort: Die portugiesische Hauptstadt Lissabon. Noch ehe die Embraer 190 die Nordseeküste erreicht hatte, kam der Alarm aus dem Cockpit. Der Pilot beantragte, umkehren zu können. Nach Angaben des Flughafens handelt es sich demnach um eine „geplante Notlandung“.
Maschine kreiste stundenlang
Für einen sicheren Touchdown war das vollbetankte Flugzeug zu schwer. Deshalb musste es rund zwei Stunden lang zwischen Bremervörde und Itzehoe kreisen, die Tanks leerfliegen. Dies ermöglicht zulasten der Umwelt eine leichtere Landung und einen kürzeren Bremsweg. Als gegen 16 Uhr ein vertretbares Landegewicht erreicht war, die nächste Nervenprobe für Passagiere und Besatzung: Die Piloten mussten einen ersten Landeversuch abbrechen, ins Warteschleifen-Gebiet zurückfliegen.
Am Rollfeld warteten derweil Dutzende Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, um die Landung abzusichern und im Notfall sofort an der Maschine zu sein. Wie in solchen Fällen üblich wurden auch Krankenhäuser vorsorglich alarmiert. Um kurz nach 16 Uhr der nächste Landeanflug. Diesmal ging alles gut, TAP56DT setzte sicher auf und rollte nach scharfer Bremsung zu den bereitstehenden Rettungskräften. Sie mussten aber nicht eingreifen. Laut Feuerwehr gab es keine Verletzten.
Flüge wegen Winterwetter gestrichen
Ob die Fluggäste ihre Reise nach Lissabon am Montag noch fortsetzen können, blieb zunächst unklar. Am Morgen hatte es bereits Einschränkungen auf dem Flughafen aufgrund von Schnee und Eisglätte gegeben, der Betrieb lief jedoch weitestgehend stabil, wie eine Sprecherin erklärte. Flächen und Pisten wurden geräumt und Flugzeuge enteist. Nur vereinzelt mussten Abflüge gestrichen werden – etwa nach München, Zürich und Kopenhagen.
Bild Zeitung
Zwei Stunden Angst an Bord von Portugal-Flieger
Maschine sollte 103 Menschen nach Lissabon bringen
Hamburg – Sie waren noch nicht mal auf Reiseflughöhe: Kurz nach dem Start einer Maschine der Airline „TAP Air Portugal“ meldete der Pilot technische Probleme. Für die 103 Menschen an Bord begannen zwei Stunden voller Angst.
Flug TAP56DT war gegen 14.30 Uhr in Hamburg abgehoben. Zielort: Die portugiesische Hauptstadt Lissabon. Noch ehe die Embraer 190 die Nordseeküste erreicht hatte, kam der Alarm aus dem Cockpit. Der Pilot beantragte, umkehren zu können. Nach Angaben des Flughafens handelt es sich demnach um eine „geplante Notlandung“.
Maschine kreiste stundenlang
Für einen sicheren Touchdown war das vollbetankte Flugzeug zu schwer. Deshalb musste es rund zwei Stunden lang zwischen Bremervörde und Itzehoe kreisen, die Tanks leerfliegen. Dies ermöglicht zulasten der Umwelt eine leichtere Landung und einen kürzeren Bremsweg. Als gegen 16 Uhr ein vertretbares Landegewicht erreicht war, die nächste Nervenprobe für Passagiere und Besatzung: Die Piloten mussten einen ersten Landeversuch abbrechen, ins Warteschleifen-Gebiet zurückfliegen.
Am Rollfeld warteten derweil Dutzende Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, um die Landung abzusichern und im Notfall sofort an der Maschine zu sein. Wie in solchen Fällen üblich wurden auch Krankenhäuser vorsorglich alarmiert. Um kurz nach 16 Uhr der nächste Landeanflug. Diesmal ging alles gut, TAP56DT setzte sicher auf und rollte nach scharfer Bremsung zu den bereitstehenden Rettungskräften. Sie mussten aber nicht eingreifen. Laut Feuerwehr gab es keine Verletzten.
Flüge wegen Winterwetter gestrichen
Ob die Fluggäste ihre Reise nach Lissabon am Montag noch fortsetzen können, blieb zunächst unklar. Am Morgen hatte es bereits Einschränkungen auf dem Flughafen aufgrund von Schnee und Eisglätte gegeben, der Betrieb lief jedoch weitestgehend stabil, wie eine Sprecherin erklärte. Flächen und Pisten wurden geräumt und Flugzeuge enteist. Nur vereinzelt mussten Abflüge gestrichen werden – etwa nach München, Zürich und Kopenhagen.
Bild Zeitung
