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- Out 5, 2021
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Heute arbeitet er in einem Getränkemarkt:
Der Bremer Lotto-Millionär, der alles verprasste
Bremen – Vor mehr als 30 Jahren veränderte sich das Leben von Oliver Intemann aus Bremen schlagartig: Der Post-Mitarbeiter gewann 1,8 Millionen Mark im Lotto. Doch das Geld war schnell verprasst, Intemann lebte fortan für lange Zeit von Hartz IV. Heute sagt er: Sein Schicksal war „durch die Sterne“ vorherbestim
Es war der Dezember 1994, als der Bremer sechs Richtige tippte. Er arbeitete noch ein weiteres Jahr bei der Post, dann kündigte Intemann und entschied sich für ein Leben in Saus und Braus. Er kaufte Autos und Immobilien, machte teure Reisen. Und: „Ich habe viel verschenkt an meine Familie, meine Ex-Freundinnen und deren Familien“, so der Lotto-Gewinner in einem Interview mit der Sparkasse Bremen.
Zudem habe er viel Geld in Geschäftsideen investiert, die am Ende nicht funktionierten. „Im Jahr 2000 kam dann der Wendepunkt. Ich erlebte damals eine harte Trennung. Zu dem Zeitpunkt war ich schon ziemlich pleite und musste dann meine ganzen Einrichtungsgegenstände, Elektrogeräte und was ich alles so hatte bei eBay verkaufen. Den ganzen Schrott“, so Intemann. Und weiter: „Ich hatte viel zu verkaufen. Und irgendwann hatte ich nichts mehr zu verkaufen. Das war 2005. Irgendwann war alles alle, und ich konnte auch keine Rechnung mehr bezahlen, kein Strom, kein Telefon.“
Glatze als Werbefläche vermietet
Intemann musste Privatinsolvenz anmelden, war schmerzvoll geschieden, depressiv und lebte in einer Notunterkunft. Ein BILD-Reporter entdeckte ihn in dieser Zeit auf der Straße. Damals lief der Bremer gerade in der Stadt herum und bot seine Glatze als Werbefläche an. Eine neue Geschäftsidee, aus der am Ende ebenfalls nicht viel wurde.
Heute arbeitet er im Getränkemarkt
Das ist inzwischen über 20 Jahre her. Heute hat Intemann keine Schulden mehr. Er geht einem geregelten Job in einem Getränkemarkt nach, der ihm Spaß macht. „Der ganze Konsum, dieser ganze Firlefanz hat mich nicht glücklich gemacht“, so der Lotto-Gewinner. „Mein Leben ist jetzt ruhiger und besser“, sagt er. Rund 1.800 Euro netto verdient Intemann im Monat, davon gibt er kaum etwas aus. „Ich habe mir jetzt mal ein neues Fahrrad gekauft.“ Er wohnt zur Miete in einer Wohngemeinschaft.
Heute ist Intemann überzeugt, dass die Astrologie ihm half, sich aus seinem seelischen Tief herauszukämpfen und wieder im Alltag zurechtzufinden. „Ich weiß jetzt, dass durch die Sterne alles vorbestimmt ist im Leben, alles ist Schicksal. Deshalb weiß ich auch, dass ich nicht schuld bin, an dem, was passiert ist. Ich hätte nichts ändern können“, ist er sich sicher.
Bild Zeitung
Der Bremer Lotto-Millionär, der alles verprasste
Bremen – Vor mehr als 30 Jahren veränderte sich das Leben von Oliver Intemann aus Bremen schlagartig: Der Post-Mitarbeiter gewann 1,8 Millionen Mark im Lotto. Doch das Geld war schnell verprasst, Intemann lebte fortan für lange Zeit von Hartz IV. Heute sagt er: Sein Schicksal war „durch die Sterne“ vorherbestim
Es war der Dezember 1994, als der Bremer sechs Richtige tippte. Er arbeitete noch ein weiteres Jahr bei der Post, dann kündigte Intemann und entschied sich für ein Leben in Saus und Braus. Er kaufte Autos und Immobilien, machte teure Reisen. Und: „Ich habe viel verschenkt an meine Familie, meine Ex-Freundinnen und deren Familien“, so der Lotto-Gewinner in einem Interview mit der Sparkasse Bremen.
Zudem habe er viel Geld in Geschäftsideen investiert, die am Ende nicht funktionierten. „Im Jahr 2000 kam dann der Wendepunkt. Ich erlebte damals eine harte Trennung. Zu dem Zeitpunkt war ich schon ziemlich pleite und musste dann meine ganzen Einrichtungsgegenstände, Elektrogeräte und was ich alles so hatte bei eBay verkaufen. Den ganzen Schrott“, so Intemann. Und weiter: „Ich hatte viel zu verkaufen. Und irgendwann hatte ich nichts mehr zu verkaufen. Das war 2005. Irgendwann war alles alle, und ich konnte auch keine Rechnung mehr bezahlen, kein Strom, kein Telefon.“
Glatze als Werbefläche vermietet
Intemann musste Privatinsolvenz anmelden, war schmerzvoll geschieden, depressiv und lebte in einer Notunterkunft. Ein BILD-Reporter entdeckte ihn in dieser Zeit auf der Straße. Damals lief der Bremer gerade in der Stadt herum und bot seine Glatze als Werbefläche an. Eine neue Geschäftsidee, aus der am Ende ebenfalls nicht viel wurde.
Heute arbeitet er im Getränkemarkt
Das ist inzwischen über 20 Jahre her. Heute hat Intemann keine Schulden mehr. Er geht einem geregelten Job in einem Getränkemarkt nach, der ihm Spaß macht. „Der ganze Konsum, dieser ganze Firlefanz hat mich nicht glücklich gemacht“, so der Lotto-Gewinner. „Mein Leben ist jetzt ruhiger und besser“, sagt er. Rund 1.800 Euro netto verdient Intemann im Monat, davon gibt er kaum etwas aus. „Ich habe mir jetzt mal ein neues Fahrrad gekauft.“ Er wohnt zur Miete in einer Wohngemeinschaft.
Heute ist Intemann überzeugt, dass die Astrologie ihm half, sich aus seinem seelischen Tief herauszukämpfen und wieder im Alltag zurechtzufinden. „Ich weiß jetzt, dass durch die Sterne alles vorbestimmt ist im Leben, alles ist Schicksal. Deshalb weiß ich auch, dass ich nicht schuld bin, an dem, was passiert ist. Ich hätte nichts ändern können“, ist er sich sicher.
Bild Zeitung
