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- Out 5, 2021
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Cyclcoross-WM
Der Samstag aus Luxemburger Sicht: Lebensmittelvergiftungen, Papi 37., Schreiber 10.
Es war ein turbulenter Samstag für das luxemburgische Lager bei der Cyclocross-WM am Samstag: Erst meldete die FSCL vier ekrankte Sportler, dann fuhr Papi auf Platz 37 bei den Espoirs und Marie Schreiber bei der Elite der Damen auf Rang zehn.
Nach einer kräfteraubenden Saison fand Marie Schreiber einen versöhnlichen Abschluss bei der Weltmeisterschaft in Hulst. Die 22-Jährige belegte am Samstag in den Niederlanden den zehnten Platz und war zwischenzeitlich sogar in Schlagdistanz zu der Gruppe, die um den dritten Platz kämpfte. „Ich hätte nicht mehr machen können“, sagte Schreiber. „Es war ein sehr schwieriger Parcours, vielleicht der schwerste der Saison. Viele Leute haben gedacht, dass ich hier mit sieben Minute Vorsprung gewinnen müsste, weil ich letztes Jahr hier gewonnen habe.“
Schreiber startete aus der zweiten Reihe und lag nach der ersten Runde auf dem 12. Platz. Während sich vorne die niederländische Armada formierte, fiel die Luxemburgerin in der ersten Runde auf den 17. Platz zurück. „Mein Start war nicht so gut“, ekrlärte die Luxemburgerin. „Aber nicht, weil ich nicht gut war, sondern weil ich Pech hatte. Ich bin nicht gut durchgekommen und wurde dann aufgehalten.“ Doch Schreiber kämpfte sich nach und nach nach vorne und belegte nach der ersten Runde den 13. Platz – 20 Sekunden hinter der führenden Lucinda Brand (Niederlande), die von Kata Blanka Vas (Ungarn), Jolanda Neff (Schweiz) und Kristyna Zemanova (Tschechien) begleitet wurde.
In der zweiten Runde setzte Schreiber ihren Aufstieg fort und arbeitete sich auf den 11. Platz vor. Sie fuhr in einer Gruppe mit Marion Norbert Riberolle, Sandra Casasola und Inge van der Heijden. An der Spitze entwickelte sich ein spannender Dreikampf zwischen den niederländischen Landsfrauen Brand, Puck Pieterse und Ceylin del Carmen Alvarado.
Viele Stürze
Doch das Rennen nahm eine hektische Wendung: Zahlreiche Stürze prägten das Geschehen, darunter der von Pieterse, die nur schwer wieder auf die Beine kam. In der Folge setzten sich Brand und Alvarado ab, während hinter ihnen ein packender Kampf um Bronze entbrannte: Neff, Amandine Foquenet (Frankreich), Pieterse, Zemanova und Vas fuhren in einer Gruppe, und nur zehn Sekunden später folgte Schreiber. Die FSCL-Athletin war in Schlagdistanz auf die Gruppe, die um Platz Drei kämpfte, konnte jedoch nie ganz an die Gruppe heranfahren.
Vorne stürzten zunächst Brand, dann auch Foquenet. Zemanova brachte außerdem Riberolle zu Fall – weshalb die Belgierin die Tschechin schubste, was schließlich zur Disqualifikation von Riberolle führte. Schreiber erreichte die letzte Runde als Neunte. An der Spitze war der Kampf um das Regenbogentrikot entschieden: Lucinda Brand, die Dominatorin der Saison, feierte ihren zweiten Weltmeistertitel nach 2021. Mit einem Rückstand von 27 Sekunden erreichte Carmen del Alvarado das Ziel, und Pieterse komplettierte das niederländische Podium als Dritte.
Marie Schreiber rollte bei ihrer ersten Elite-WM als Zehnte mit 1:37 Minuten Rückstand über die Ziellinie. „Ich bin der letzten Runde etwas eingegangen. Es gab die ganze Saison noch kein Rennen, bei dem ich so am Ende war. Es war gut heute, es haben vielleicht ein bis zwei Prozent gefehtl. Ich war nicht weit weg von der Gruppe, die ums Podium gefahren ist.“ Beendet ist die Cyclocross-Saison für Schreiber noch nicht. In den kommenden Tagen will sie noch weitere Rennen fahren.
Vier FSCL-Athleten krank
Nach der Hiobsbotschaft vom Samstagmorgen, dass sich vier luxemburgische Radsportler im Hotel eine Lebensmittelvergiftung zugezogen hatten, fand das Rennen der Juniorinnen also ohne June Nothum statt. Der Titel ging an die Tschechin Barbora Bukovska, Zweite wurde die Französin Lise Revol, Dritte die Tschechin Lucie Grohova.
Gegen 13.10 Uhr startete anschließend das Rennen der Espoirs. Lennox Papi war als einziger FSCL-Athlet gemeldet und stand auch in Hulst am Start. Der 18-Jährige, der sich in seinem ersten Jahr bei den Espoirs befindet, erwischte einen guten Start. „Es war ein guter Start, aber ich denke, dass ich zu schnell losgefahren bin“, sagte Papi, der den Anschluss an eine größere Gruppe vor ihm verlor und sich um Platz 40 wiederfand.
Tageblatt
Der Samstag aus Luxemburger Sicht: Lebensmittelvergiftungen, Papi 37., Schreiber 10.
Es war ein turbulenter Samstag für das luxemburgische Lager bei der Cyclocross-WM am Samstag: Erst meldete die FSCL vier ekrankte Sportler, dann fuhr Papi auf Platz 37 bei den Espoirs und Marie Schreiber bei der Elite der Damen auf Rang zehn.
Nach einer kräfteraubenden Saison fand Marie Schreiber einen versöhnlichen Abschluss bei der Weltmeisterschaft in Hulst. Die 22-Jährige belegte am Samstag in den Niederlanden den zehnten Platz und war zwischenzeitlich sogar in Schlagdistanz zu der Gruppe, die um den dritten Platz kämpfte. „Ich hätte nicht mehr machen können“, sagte Schreiber. „Es war ein sehr schwieriger Parcours, vielleicht der schwerste der Saison. Viele Leute haben gedacht, dass ich hier mit sieben Minute Vorsprung gewinnen müsste, weil ich letztes Jahr hier gewonnen habe.“
Schreiber startete aus der zweiten Reihe und lag nach der ersten Runde auf dem 12. Platz. Während sich vorne die niederländische Armada formierte, fiel die Luxemburgerin in der ersten Runde auf den 17. Platz zurück. „Mein Start war nicht so gut“, ekrlärte die Luxemburgerin. „Aber nicht, weil ich nicht gut war, sondern weil ich Pech hatte. Ich bin nicht gut durchgekommen und wurde dann aufgehalten.“ Doch Schreiber kämpfte sich nach und nach nach vorne und belegte nach der ersten Runde den 13. Platz – 20 Sekunden hinter der führenden Lucinda Brand (Niederlande), die von Kata Blanka Vas (Ungarn), Jolanda Neff (Schweiz) und Kristyna Zemanova (Tschechien) begleitet wurde.
In der zweiten Runde setzte Schreiber ihren Aufstieg fort und arbeitete sich auf den 11. Platz vor. Sie fuhr in einer Gruppe mit Marion Norbert Riberolle, Sandra Casasola und Inge van der Heijden. An der Spitze entwickelte sich ein spannender Dreikampf zwischen den niederländischen Landsfrauen Brand, Puck Pieterse und Ceylin del Carmen Alvarado.
Viele Stürze
Doch das Rennen nahm eine hektische Wendung: Zahlreiche Stürze prägten das Geschehen, darunter der von Pieterse, die nur schwer wieder auf die Beine kam. In der Folge setzten sich Brand und Alvarado ab, während hinter ihnen ein packender Kampf um Bronze entbrannte: Neff, Amandine Foquenet (Frankreich), Pieterse, Zemanova und Vas fuhren in einer Gruppe, und nur zehn Sekunden später folgte Schreiber. Die FSCL-Athletin war in Schlagdistanz auf die Gruppe, die um Platz Drei kämpfte, konnte jedoch nie ganz an die Gruppe heranfahren.
Vorne stürzten zunächst Brand, dann auch Foquenet. Zemanova brachte außerdem Riberolle zu Fall – weshalb die Belgierin die Tschechin schubste, was schließlich zur Disqualifikation von Riberolle führte. Schreiber erreichte die letzte Runde als Neunte. An der Spitze war der Kampf um das Regenbogentrikot entschieden: Lucinda Brand, die Dominatorin der Saison, feierte ihren zweiten Weltmeistertitel nach 2021. Mit einem Rückstand von 27 Sekunden erreichte Carmen del Alvarado das Ziel, und Pieterse komplettierte das niederländische Podium als Dritte.
Marie Schreiber rollte bei ihrer ersten Elite-WM als Zehnte mit 1:37 Minuten Rückstand über die Ziellinie. „Ich bin der letzten Runde etwas eingegangen. Es gab die ganze Saison noch kein Rennen, bei dem ich so am Ende war. Es war gut heute, es haben vielleicht ein bis zwei Prozent gefehtl. Ich war nicht weit weg von der Gruppe, die ums Podium gefahren ist.“ Beendet ist die Cyclocross-Saison für Schreiber noch nicht. In den kommenden Tagen will sie noch weitere Rennen fahren.
Vier FSCL-Athleten krank
Nach der Hiobsbotschaft vom Samstagmorgen, dass sich vier luxemburgische Radsportler im Hotel eine Lebensmittelvergiftung zugezogen hatten, fand das Rennen der Juniorinnen also ohne June Nothum statt. Der Titel ging an die Tschechin Barbora Bukovska, Zweite wurde die Französin Lise Revol, Dritte die Tschechin Lucie Grohova.
Gegen 13.10 Uhr startete anschließend das Rennen der Espoirs. Lennox Papi war als einziger FSCL-Athlet gemeldet und stand auch in Hulst am Start. Der 18-Jährige, der sich in seinem ersten Jahr bei den Espoirs befindet, erwischte einen guten Start. „Es war ein guter Start, aber ich denke, dass ich zu schnell losgefahren bin“, sagte Papi, der den Anschluss an eine größere Gruppe vor ihm verlor und sich um Platz 40 wiederfand.
Tageblatt
