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Roter.Teufel

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Trump demütigte ihn:
Die plötzliche Iran-Wende von Briten-Premier Starmer


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US-Bomber landen auf der Insel ++ Briten bereiten Flugzeugträger-Einsatz vor

London – Der Druck war offenbar zu groß geworden: Briten-Premier Keir Starmer (63) ist nach anfänglicher Weigerung plötzlich zum Partner der amerikanischen Armee geworden. In den Tagen vor dem US-Angriff auf die iranische Führung hatte er Donald Trump (79) noch die Nutzung von britischen Militärstützpunkten verweigert. Weil er nicht an einen „Regimewechsel aus der Luft“ glaubte. Jetzt macht Starmer plötzlich genau das Gegenteil.

Im Fernsehen konnten die Briten am Samstag live verfolgen, wie das aussieht. Auf dem Luftwaffenstützpunkt Fairford im Westen Englands landeten mehrere Bomber des US-Militärs. Starmer betont zwar, die Amerikaner würden die Infrastruktur für „begrenzte, defensive“ Luftschläge gegen iranische Raketenstellungen nutzen, bevor diese abgefeuert würden. Welche Ziele sie am Ende tatsächlich angreifen, dürfte Starmer am Ende aber nicht zweifelsfrei klären können.

Statement mit Merz brachte die Wende

Die Wende erfolgte nach einem gemeinsamen Statement mit Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) am vergangenen Sonntag. Großbritannien, Frankreich und Deutschland erklärten da, dass sie Angriffe auf Raketen- und Drohneninfrastruktur im Iran „ermöglichen“ wollen. Es war eine Erklärung, die Merz mitnehmen konnte, als er einen Tag später zu einem Besuch bei Trump im Weißen Haus aufbrach. Ein Zeichen, dass die Europäer an der Seite Amerikas stehen.

Starmer begründete seinen Kurswechsel anschließend damit, dass sich die Situation verändert habe: „Der Iran hat inzwischen Drohnen und Raketen auf zehn Länder abgefeuert, die ihn nicht angegriffen haben. Das sind Verbündete des Vereinigten Königreichs, in denen wir Tausende Briten und militärisches Personal haben.“

Trump demütigte Starmer trotzdem

Nur: Das reichte nicht, um Trump mit dem wackelnden Briten-Premier zu versöhnen. Stattdessen musste Starmer in Abwesenheit den Zorn des US-Präsidenten über sich ergehen lassen. „Ich bin mit Großbritannien nicht zufrieden. Wir haben es hier nicht mit Winston Churchill zu tun“, lästerte Trump neben Merz im Oval Office. Noch dazu, während er vor einer Churchill-Büste saß. Trumps Botschaft an die Welt: Starmer hält er für einen schwachen Premier.

In Großbritannien steht Starmer unter massivem Druck. Zwar stehen die nächsten nationalen Wahlen erst in drei Jahren an. Auf lokaler Ebene aber schon am 7. Mai. Starmers sozialdemokratische Labour (15–20 Prozent) liegt in aktuellen Umfragen weit abgeschlagen hinter der rechten Partei „Reform UK“ (27 Prozent) von Brexit-Erfinder Nigel Farage (61). Will Starmer gewinnen, ist er auch stark auf die Stimmen von muslimischen Bürgern angewiesen. Zieht der Premier sein Land zu sehr in den Iran-Krieg hinein, droht er, ihre Gunst zu verlieren. Ähnliches erlebte er schon, als er nach dem Hamas-Überfall vom 7. Oktober 2023 Israels Selbstverteidigungsrecht betonte.

Jetzt verlegt Starmer mehr und mehr Militär in die Region

Trotzdem sah sich Starmer zu einem Kurswechsel beim Iran-Krieg gezwungen. Einerseits um Trumps Zorn Einhalt zu gebieten. Andererseits kam er um die Entsendung von zusätzlichem Militär in die Region nicht mehr herum, nachdem in der Nacht zu Montag Drohnen einen britischen Stützpunkt auf Zypern angegriffen hatten. Mutmaßlich abgefeuert von den Iran-verbündeten Hisbollah-Terroristen im Libanon. Danach kündigte Starmer an, das Kriegsschiff „HMS Dragon“ und mehrere Hubschrauber zu der Insel zu schicken. Für „Defensiv-Einsätze“, betonte er erneut.

Nur zwei Tage später sagte Starmer, dass er vier weitere Eurofighter-Kampfjets nach Katar verlegen lasse. Die britische Luftwaffe ist dort an der Abwehr von iranischen Drohnen beteiligt. Inzwischen bereite das Vereinigte Königreich sogar einen Flugzeugträger-Einsatz in der Region vor, berichteten die BBC und „Sky News“ am Samstag. Die „Bereitschaftszeit“ für die „HMS Prince of Wales“ sei von zehn auf fünf Tage verkürzt worden. Die Einsatzkräfte seien über einen möglichen Einsatz informiert worden. Dass der Flugzeugträger auch wirklich eingesetzt wird, ist damit noch nicht garantiert.

Inzwischen kommen auch aus der US-Regierung wieder versöhnlichere Töne. Kriegsminister Pete Hegseth (45) sagte am Donnerstag über den anfänglichen Militärbasen-Streit: „Es war bedauerlich, dass die Briten nicht von Anfang an gesagt haben: ‚Hey, macht weiter und greift darauf zu‘ – aber wir haben es geschafft.“ Die Feuerkraft über dem Iran werde dadurch dramatisch zunehmen. „Dafür sind wir dankbar“, so Hegseth.

Trump zerstreute die Hoffnung auf eine Besänftigung am Samstagabend indes wieder schnell. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb der US-Präsident: „Das Vereinigte Königreich, unser einstiger großer Verbündeter, vielleicht sogar der größte von allen, erwägt nun ernsthaft, zwei Flugzeugträger in den Nahen Osten zu entsenden. Das ist in Ordnung, Premierminister Starmer, wir brauchen sie nicht mehr – aber wir werden uns daran erinnern.“

Trump vernichtend: „Wir brauchen keine Leute, die sich erst dann an Kriegen beteiligen, wenn wir sie bereits gewonnen haben!“

Bild Zeitung
 
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