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- Out 5, 2021
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Sachsen rutschen ab:
Dreimal Rot! Flensburg nach Leipzig-Sieg Zweiter
Rote Karten, so weit das Auge reicht! Der SC DHfK Leipzig hält gegen die SG Flensburg-Handewitt lange dagegen – doch kassiert zwei Platzverweise! Auch die SG sieht einmal Rot – und springt durch den 36:28-Sieg auf Rang zwei! In Leipzig geht jedoch die Angst um: Die Sachsen übernehmen die Rote Laterne!
Spannende Ausgangslage vor dem Duell in der Daikin Handball-Bundesliga: Die SG Flensburg-Handewitt kann mit einem Sieg an den Füchsen vorbeiziehen! Der SC DHfK Leipzig steckt hingegen mitten im Abstiegskampf: Die Sachsen sind Vorletzter. Trotzdem hofft der SC DHfK auf eine Überraschung – eine, wie sie etwa Stuttgart beim 32:27-Coup gegen Kiel gelungen ist. Das Hinspiel endete jedoch mit einem Klassenunterschied: Flensburg siegte mit 42:24. Hinzu kommt die Historie: Leipzig konnte in der Bundesliga-Geschichte noch nie in Flensburg gewinnen! Franz Semper, 2023 aus Flensburg nach Leipzig gewechselt, deshalb vor dem Spiel bei Dyn: „Wenn Flensburg nicht da ist, müssen wir es auf jeden Fall sein.“
Handball-Bundesliga: Leipzig stellt Flensburg vor Probleme
Und der Gast kommt gut ins Spiel: Tom Koschek sorgt nach zwei Minuten mit dem 3:1 für die erste Zwei-Tore-Führung des Außenseiters. Nach fünf Minuten schwächt sich Leipzig jedoch selbst: Moritz Preuss streckt Vize-Europameister Marko Grgic mit einem Griff ins Gesicht nieder und sieht die Rote Karte! Doch der SC DHfK schüttelt sich nur kurz – und macht weiter. William Bogojevic (4 Tore) und Franz Semper (2) sorgen dafür, dass Leipzig nach einer Viertelstunde mit 10:9 in Front liegt. Bei der SG ist Superstar Simon Pytlick anfangs abgemeldet – das merkt man. Auch die Wurfeffektivität des Champions-League-Anwärters liegt nach 20 Minuten nur bei 75 Prozent. SG-Trainer Ales Pajovic hat genug gesehen: Er nimmt die erste Auszeit und fordert mehr Aggressivität von seiner Mannschaft. Fünf Minuten vor der Pause wiederholt sich das Drama aus der Anfangsphase: William Bogojevic sieht auf Seiten Leipzigs die nächste Rote Karte – ebenfalls wegen eines Griffs ins Gesicht von Lasse Møller. Doppelt bitter: Bogojevic war bis dato mit sechs Toren und zwei Vorlagen bester Mann des Spiels! Doch auch nach dem Doppel-Rot lässt sich Leipzig nicht abschütteln: Sie erkämpfen sich ein 18:18 zur Halbzeit. Marko Mamic deshalb bei Dyn: „Wir machen ein gutes Spiel. Die zwei roten Karten hätten wir uns so nicht gewünscht. Aber wir spielen weiter, kämpfen und haben hier nichts zu verlieren.“
Drei rote Karten: Flensburg kann davonziehen
Das sieht man den Sachsen auch nach dem Seitenwechsel an: Sie schenken Flensburg nichts! Da beide Mannschaften in der Kabine aber anscheinend keinen Schluck Zielwasser getrunken haben, vergehen über sechs Minuten bis zum ersten Treffer: Simon Pytlick wirft Flensburg mit dem 19:18 in Führung. Nun stimmt auch die Chancenverwertung der SG: Johannes Golla baut wenig später auf 23:20 aus. Franz Semper ist nun praktisch der Alleinunterhalter bei den Gästen: Er kommt eine Viertelstunde vor Schluss auf starke sieben Treffer. Auch Flensburg holt sich nun seinen Platzverweis ab: Dänen-Star Niclas Kirkeløkke sieht die dritte Rote Karte des Abends. Diese ist für die Hausherren aber zu verkraften: Sie erarbeiten sich nach 49 Minuten eine Sechs-Tore-Führung (30:24). Zwölf technische Fehler des SC DHfK stehen nur sechs der Flensburger gegenüber – zu viele für eine Sensation. So setzt sich die SG Flensburg-Handewitt schlussendlich mit 36:28 durch. Eine merkliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sowie nur 10 Gegentore sind die Schlüssel zum Erfolg. Durch den Sieg springt die SG auf den zweiten Rang, vorbei an den Füchsen Berlin. Leipzigs Negativserie in Flensburg hält hingegen an – ebenso die Abstiegsgefahr: Die Mannschaft von Frank Carstens ist wegen des schlechteren Torverhältnisses hinter Wetzlar auf den letzten Platz abgerutscht.
DHB-Star Johannes Golla zufrieden
Leipzigs Lucas Krzikalla nach dem Spiel bei Dyn: „Wir wissen, wo wir uns befinden und es geht für uns um jeden Punkt. Wir haben in der ersten Halbzeit frei aufspielen können und hatten auch ein bisschen das Glück auf unserer Seite. Das war natürlich ganz gut.“ Flensburg-Star Johannes Golla darf sich über Platz zwei freuen: „Wir haben uns das Leben in der ersten Halbzeit selbst schwer gemacht. Nach einem nervösen Start in die zweite Hälfte haben wir es deutlich besser gelöst. Das Ergebnis ist am Ende etwas deutlicher als der Spielverlauf. Wir sind stolz auf die zwei Punkte und wissen aber auch, dass wir noch viel Luft nach oben haben.“
Sport Bild
Dreimal Rot! Flensburg nach Leipzig-Sieg Zweiter
Rote Karten, so weit das Auge reicht! Der SC DHfK Leipzig hält gegen die SG Flensburg-Handewitt lange dagegen – doch kassiert zwei Platzverweise! Auch die SG sieht einmal Rot – und springt durch den 36:28-Sieg auf Rang zwei! In Leipzig geht jedoch die Angst um: Die Sachsen übernehmen die Rote Laterne!
Spannende Ausgangslage vor dem Duell in der Daikin Handball-Bundesliga: Die SG Flensburg-Handewitt kann mit einem Sieg an den Füchsen vorbeiziehen! Der SC DHfK Leipzig steckt hingegen mitten im Abstiegskampf: Die Sachsen sind Vorletzter. Trotzdem hofft der SC DHfK auf eine Überraschung – eine, wie sie etwa Stuttgart beim 32:27-Coup gegen Kiel gelungen ist. Das Hinspiel endete jedoch mit einem Klassenunterschied: Flensburg siegte mit 42:24. Hinzu kommt die Historie: Leipzig konnte in der Bundesliga-Geschichte noch nie in Flensburg gewinnen! Franz Semper, 2023 aus Flensburg nach Leipzig gewechselt, deshalb vor dem Spiel bei Dyn: „Wenn Flensburg nicht da ist, müssen wir es auf jeden Fall sein.“
Handball-Bundesliga: Leipzig stellt Flensburg vor Probleme
Und der Gast kommt gut ins Spiel: Tom Koschek sorgt nach zwei Minuten mit dem 3:1 für die erste Zwei-Tore-Führung des Außenseiters. Nach fünf Minuten schwächt sich Leipzig jedoch selbst: Moritz Preuss streckt Vize-Europameister Marko Grgic mit einem Griff ins Gesicht nieder und sieht die Rote Karte! Doch der SC DHfK schüttelt sich nur kurz – und macht weiter. William Bogojevic (4 Tore) und Franz Semper (2) sorgen dafür, dass Leipzig nach einer Viertelstunde mit 10:9 in Front liegt. Bei der SG ist Superstar Simon Pytlick anfangs abgemeldet – das merkt man. Auch die Wurfeffektivität des Champions-League-Anwärters liegt nach 20 Minuten nur bei 75 Prozent. SG-Trainer Ales Pajovic hat genug gesehen: Er nimmt die erste Auszeit und fordert mehr Aggressivität von seiner Mannschaft. Fünf Minuten vor der Pause wiederholt sich das Drama aus der Anfangsphase: William Bogojevic sieht auf Seiten Leipzigs die nächste Rote Karte – ebenfalls wegen eines Griffs ins Gesicht von Lasse Møller. Doppelt bitter: Bogojevic war bis dato mit sechs Toren und zwei Vorlagen bester Mann des Spiels! Doch auch nach dem Doppel-Rot lässt sich Leipzig nicht abschütteln: Sie erkämpfen sich ein 18:18 zur Halbzeit. Marko Mamic deshalb bei Dyn: „Wir machen ein gutes Spiel. Die zwei roten Karten hätten wir uns so nicht gewünscht. Aber wir spielen weiter, kämpfen und haben hier nichts zu verlieren.“
Drei rote Karten: Flensburg kann davonziehen
Das sieht man den Sachsen auch nach dem Seitenwechsel an: Sie schenken Flensburg nichts! Da beide Mannschaften in der Kabine aber anscheinend keinen Schluck Zielwasser getrunken haben, vergehen über sechs Minuten bis zum ersten Treffer: Simon Pytlick wirft Flensburg mit dem 19:18 in Führung. Nun stimmt auch die Chancenverwertung der SG: Johannes Golla baut wenig später auf 23:20 aus. Franz Semper ist nun praktisch der Alleinunterhalter bei den Gästen: Er kommt eine Viertelstunde vor Schluss auf starke sieben Treffer. Auch Flensburg holt sich nun seinen Platzverweis ab: Dänen-Star Niclas Kirkeløkke sieht die dritte Rote Karte des Abends. Diese ist für die Hausherren aber zu verkraften: Sie erarbeiten sich nach 49 Minuten eine Sechs-Tore-Führung (30:24). Zwölf technische Fehler des SC DHfK stehen nur sechs der Flensburger gegenüber – zu viele für eine Sensation. So setzt sich die SG Flensburg-Handewitt schlussendlich mit 36:28 durch. Eine merkliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sowie nur 10 Gegentore sind die Schlüssel zum Erfolg. Durch den Sieg springt die SG auf den zweiten Rang, vorbei an den Füchsen Berlin. Leipzigs Negativserie in Flensburg hält hingegen an – ebenso die Abstiegsgefahr: Die Mannschaft von Frank Carstens ist wegen des schlechteren Torverhältnisses hinter Wetzlar auf den letzten Platz abgerutscht.
DHB-Star Johannes Golla zufrieden
Leipzigs Lucas Krzikalla nach dem Spiel bei Dyn: „Wir wissen, wo wir uns befinden und es geht für uns um jeden Punkt. Wir haben in der ersten Halbzeit frei aufspielen können und hatten auch ein bisschen das Glück auf unserer Seite. Das war natürlich ganz gut.“ Flensburg-Star Johannes Golla darf sich über Platz zwei freuen: „Wir haben uns das Leben in der ersten Halbzeit selbst schwer gemacht. Nach einem nervösen Start in die zweite Hälfte haben wir es deutlich besser gelöst. Das Ergebnis ist am Ende etwas deutlicher als der Spielverlauf. Wir sind stolz auf die zwei Punkte und wissen aber auch, dass wir noch viel Luft nach oben haben.“
Sport Bild
