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US-Amerikanerin war seit Weihnachten 2001 vermisst:
Sie wollte Geschenke kaufen und verschwand für 24 Jahre
Eden (North Carolina) – Ihre Kinder stellten sich 24 Jahre lang immer wieder die gleiche Frage: Wo ist unsere Mutter? Denn Michele Hundley Smith verschwand im Dezember 2001 spurlos, nachdem sie eigentlich Weihnachtsgeschenke einkaufen wollte. Jetzt wurde sie mehr oder weniger zufällig von Behörden ausfindig gemacht. Doch die Freude bei ihren Angehörigen währte nur kurz. Denn Michele (62) will keinen Kontakt zu ihren Angehörigen.
Es war der 9. Dezember 2001, als die damals 38-jährige Mutter von drei Kindern ihr Zuhause in Eden (North Carolina) verließ, um in der Nachbarstadt Martinsville (Virginia) Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Doch sie kam nie zurück. Auch ihr Auto blieb verschwunden. Ihre Familie suchte verzweifelt nach ihr. Polizei, FBI, DEA (Drug Enforcement Administration) und das State Bureau of Investigation ermittelten jahrelang, doch jede Spur verlief im Sande. Angehörige wandten sich sogar an True-Crime-Sendungen und Podcasts – in der Hoffnung, Hinweise zu bekommen.
24 Jahre Ungewissheit
„Wir wussten jahrelang nicht, ob wir trauern oder hoffen sollten“, sagte Cousine Barbara Byrd gegenüber Fox News. Besonders für die Kinder war das Verschwinden ein Schock. Tochter Amanda war damals erst 14 Jahre alt. Noch 2024 schrieb eines der Kinder zum Muttertag auf Facebook: „Ich werde dich für immer vermissen und mich fragen, was passiert ist.“
Behörden finden Vermisste „lebendig und wohlauf“
Am 20. Februar 2026 kam schließlich die Nachricht, auf die die Familie Jahrzehnte gewartet hatte: Nach einem neuen Hinweis konnten Ermittler Michele ausfindig machen. Die Behörden bestätigten, dass sie „lebendig und wohlauf“ ist und weiterhin in North Carolina lebt. Ihren genauen Aufenthaltsort geben die Ermittler auf ihren Wunsch nicht bekannt. Auch zu den Gründen ihres Verschwindens machte sie bislang keine Angaben.
Tochter reagiert mit Gefühlschaos
Die Nachricht löste bei der Familie starke Emotionen aus. Tochter Amanda schrieb, sie sei „begeistert, wütend, am Boden und völlig durcheinander“. Gleichzeitig zeigte sie Verständnis: „Meine Mutter ist nur ein Mensch, so wie wir alle es sind.“ Sie verteidigte zudem ihren Vater, der nach dem Verschwinden lange unter Verdacht stand. „Viele dachten, er habe etwas damit zu tun, doch das stimmte nicht.“ Auch Cousine Barbara Byrd reagierte bewegt: „Am liebsten würde ich hinausgehen und rufen: Sie lebt!“ Dennoch respektiere sie den Wunsch nach Abstand. „Ich bin nicht wütend“, sagte sie. Viele Fragen bleiben jedoch offen: Warum ging Michele damals? Warum ließ sie ihre Kinder zurück? Und wird es irgendwann eine Wiederannäherung geben?
Gerichtstermin im März
Im Zuge der Ermittlungen nahmen Polizisten Smith kurzzeitig wegen einer offenen Trunkenheitsfahrt-Anklage aus dem Jahr 2001 in Gewahrsam. Da die Frau in der gesamten Zeit für die Behörden nicht greifbar war, verjährte dieser Fall auch nicht. Sie stellte eine Kaution und soll am 26. März 2026 vor dem Rockingham County District Court erscheinen.
Bild Zeitung
Sie wollte Geschenke kaufen und verschwand für 24 Jahre
Eden (North Carolina) – Ihre Kinder stellten sich 24 Jahre lang immer wieder die gleiche Frage: Wo ist unsere Mutter? Denn Michele Hundley Smith verschwand im Dezember 2001 spurlos, nachdem sie eigentlich Weihnachtsgeschenke einkaufen wollte. Jetzt wurde sie mehr oder weniger zufällig von Behörden ausfindig gemacht. Doch die Freude bei ihren Angehörigen währte nur kurz. Denn Michele (62) will keinen Kontakt zu ihren Angehörigen.
Es war der 9. Dezember 2001, als die damals 38-jährige Mutter von drei Kindern ihr Zuhause in Eden (North Carolina) verließ, um in der Nachbarstadt Martinsville (Virginia) Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Doch sie kam nie zurück. Auch ihr Auto blieb verschwunden. Ihre Familie suchte verzweifelt nach ihr. Polizei, FBI, DEA (Drug Enforcement Administration) und das State Bureau of Investigation ermittelten jahrelang, doch jede Spur verlief im Sande. Angehörige wandten sich sogar an True-Crime-Sendungen und Podcasts – in der Hoffnung, Hinweise zu bekommen.
24 Jahre Ungewissheit
„Wir wussten jahrelang nicht, ob wir trauern oder hoffen sollten“, sagte Cousine Barbara Byrd gegenüber Fox News. Besonders für die Kinder war das Verschwinden ein Schock. Tochter Amanda war damals erst 14 Jahre alt. Noch 2024 schrieb eines der Kinder zum Muttertag auf Facebook: „Ich werde dich für immer vermissen und mich fragen, was passiert ist.“
Behörden finden Vermisste „lebendig und wohlauf“
Am 20. Februar 2026 kam schließlich die Nachricht, auf die die Familie Jahrzehnte gewartet hatte: Nach einem neuen Hinweis konnten Ermittler Michele ausfindig machen. Die Behörden bestätigten, dass sie „lebendig und wohlauf“ ist und weiterhin in North Carolina lebt. Ihren genauen Aufenthaltsort geben die Ermittler auf ihren Wunsch nicht bekannt. Auch zu den Gründen ihres Verschwindens machte sie bislang keine Angaben.
Tochter reagiert mit Gefühlschaos
Die Nachricht löste bei der Familie starke Emotionen aus. Tochter Amanda schrieb, sie sei „begeistert, wütend, am Boden und völlig durcheinander“. Gleichzeitig zeigte sie Verständnis: „Meine Mutter ist nur ein Mensch, so wie wir alle es sind.“ Sie verteidigte zudem ihren Vater, der nach dem Verschwinden lange unter Verdacht stand. „Viele dachten, er habe etwas damit zu tun, doch das stimmte nicht.“ Auch Cousine Barbara Byrd reagierte bewegt: „Am liebsten würde ich hinausgehen und rufen: Sie lebt!“ Dennoch respektiere sie den Wunsch nach Abstand. „Ich bin nicht wütend“, sagte sie. Viele Fragen bleiben jedoch offen: Warum ging Michele damals? Warum ließ sie ihre Kinder zurück? Und wird es irgendwann eine Wiederannäherung geben?
Gerichtstermin im März
Im Zuge der Ermittlungen nahmen Polizisten Smith kurzzeitig wegen einer offenen Trunkenheitsfahrt-Anklage aus dem Jahr 2001 in Gewahrsam. Da die Frau in der gesamten Zeit für die Behörden nicht greifbar war, verjährte dieser Fall auch nicht. Sie stellte eine Kaution und soll am 26. März 2026 vor dem Rockingham County District Court erscheinen.
Bild Zeitung
