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- Out 5, 2021
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Lufthansa hält Auswirkungen gering:
Tausende Airbus-Flugzeuge brauchen Not-Update
Berlin/Touluse – Ausnahmezustand am Himmel! Weltweit arbeiten Fluggesellschaften seit Freitag daran, ein plötzlich aufgetauchtes Software-Problem bei Tausenden Airbus-Maschinen der A320-Familie zu beheben. Der europäische Flugzeugbauer hatte die Airlines kurzfristig informiert und verlangte ein Update noch vor dem nächsten Flug.
► Ein Sprecher von Airbus sagte, dass etwa 6000 Flugzeuge betroffen sein könnten. Das Chaos ließ nicht lange auf sich warten: Zahlreiche Airlines meldeten zwar schnelle Fortschritte, doch Dutzende Flüge wurden gestrichen, Verspätungen und Umbuchungen waren die Folge.
Besonders hart trifft es Japan: Die größte Fluggesellschaft ANA sagte 65 Flüge wegen des Problems ab – und kündigte Störungen auch am Sonntag an.
Die Flugaufsichtsbehörde Indiens meldet, dass bei 338 Maschinen die Software nachgebessert werden muss. Air India gibt sich zwar gelassen und erklärt, es sei mit keinen größeren Auswirkungen zu rechnen – doch Verspätungen oder Umbuchungen seien möglich. Ähnlich äußerten sich Fluggesellschaften in Australien und Südkorea.
Bei American Airlines sind 209 Flugzeuge betroffen. Die Airline hofft, dass bis Samstagvormittag (Ortszeit) fast alle Maschinen wieder einsatzbereit sind.
► Brisant: Das Problem fällt ausgerechnet auf die Tage nach Thanksgiving, die als verkehrsreichstes Wochenende des Jahres gelten.
Die Lufthansa geht nicht von größeren Störungen ihres Flugbetriebs aus. Ein Sprecher bestätigt BILD, dass die Softwareprobleme schnell behoben werden konnten und es zu keinen Flugstreichungen durch das kurzfristig notwendig gewordene Update kommt. Einzelne Verspätungen am Wochenende könnten aber nicht ausgeschlossen werden.
► Die Lufthansa bat ihre Passagiere, den Status ihres Fluges auf der Website lh.com oder in der Lufthansa-App zu überprüfen. „Sicherheit hat für uns oberste Priorität“, betonte der Sprecher. „Wie alle betroffenen Fluggesellschaften weltweit halten wir sämtliche Anforderungen des Herstellers und der Behörden strikt ein.“
Die Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe (Lufthansa, Swiss, Austrian, Brussels Airlines, ITA Airways, Eurowings, etc.) betreiben insgesamt mehr als 350 Flugzeuge der A320-Familie. Damit ist die deutsche Airline-Gruppe der weltweit größte Betreiber dieses Flugzeugtyps.
Air France musste wegen des Software-Problems 35 Flüge absagen.
Verkehrsminister Patrick Schnieder zu BILD: „Das schnelle Handeln aller Beteiligten zeigt, dass die Sicherheitssysteme in der Luftfahrt funktionieren. Airbus als Hersteller und die EASA haben nach der Ermittlung eines möglichen Fehlers sehr schnell reagiert. Das ist auch zwingend, denn die Sicherheit der Crews und der Passagiere hat stets oberste Priorität. Jetzt gilt es, die Updates schnellstmöglich durchzuführen, um Flugstreichungen wo immer möglich zu vermeiden.“
Ein Ministerium-Sprecher zu BILD: „Laut Deutscher Flugsicherung läuft der Flugbetrieb aktuell weitestgehend normal. Derzeit gibt es nach Angaben der DFS keine Beeinträchtigungen durch das Update.“
Der Auslöser für das Durcheinander
Der Grund für das weltweite Chaos: Airbus berichtet von einem Zwischenfall Ende Oktober. Intensive Sonneneinstrahlung habe Daten beschädigen können, die für die Steuerung wichtig sind.
Bild Zeitung
Tausende Airbus-Flugzeuge brauchen Not-Update
Berlin/Touluse – Ausnahmezustand am Himmel! Weltweit arbeiten Fluggesellschaften seit Freitag daran, ein plötzlich aufgetauchtes Software-Problem bei Tausenden Airbus-Maschinen der A320-Familie zu beheben. Der europäische Flugzeugbauer hatte die Airlines kurzfristig informiert und verlangte ein Update noch vor dem nächsten Flug.
► Ein Sprecher von Airbus sagte, dass etwa 6000 Flugzeuge betroffen sein könnten. Das Chaos ließ nicht lange auf sich warten: Zahlreiche Airlines meldeten zwar schnelle Fortschritte, doch Dutzende Flüge wurden gestrichen, Verspätungen und Umbuchungen waren die Folge.
Besonders hart trifft es Japan: Die größte Fluggesellschaft ANA sagte 65 Flüge wegen des Problems ab – und kündigte Störungen auch am Sonntag an.
Die Flugaufsichtsbehörde Indiens meldet, dass bei 338 Maschinen die Software nachgebessert werden muss. Air India gibt sich zwar gelassen und erklärt, es sei mit keinen größeren Auswirkungen zu rechnen – doch Verspätungen oder Umbuchungen seien möglich. Ähnlich äußerten sich Fluggesellschaften in Australien und Südkorea.
Bei American Airlines sind 209 Flugzeuge betroffen. Die Airline hofft, dass bis Samstagvormittag (Ortszeit) fast alle Maschinen wieder einsatzbereit sind.
► Brisant: Das Problem fällt ausgerechnet auf die Tage nach Thanksgiving, die als verkehrsreichstes Wochenende des Jahres gelten.
Die Lufthansa geht nicht von größeren Störungen ihres Flugbetriebs aus. Ein Sprecher bestätigt BILD, dass die Softwareprobleme schnell behoben werden konnten und es zu keinen Flugstreichungen durch das kurzfristig notwendig gewordene Update kommt. Einzelne Verspätungen am Wochenende könnten aber nicht ausgeschlossen werden.
► Die Lufthansa bat ihre Passagiere, den Status ihres Fluges auf der Website lh.com oder in der Lufthansa-App zu überprüfen. „Sicherheit hat für uns oberste Priorität“, betonte der Sprecher. „Wie alle betroffenen Fluggesellschaften weltweit halten wir sämtliche Anforderungen des Herstellers und der Behörden strikt ein.“
Die Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe (Lufthansa, Swiss, Austrian, Brussels Airlines, ITA Airways, Eurowings, etc.) betreiben insgesamt mehr als 350 Flugzeuge der A320-Familie. Damit ist die deutsche Airline-Gruppe der weltweit größte Betreiber dieses Flugzeugtyps.
Air France musste wegen des Software-Problems 35 Flüge absagen.
Verkehrsminister Patrick Schnieder zu BILD: „Das schnelle Handeln aller Beteiligten zeigt, dass die Sicherheitssysteme in der Luftfahrt funktionieren. Airbus als Hersteller und die EASA haben nach der Ermittlung eines möglichen Fehlers sehr schnell reagiert. Das ist auch zwingend, denn die Sicherheit der Crews und der Passagiere hat stets oberste Priorität. Jetzt gilt es, die Updates schnellstmöglich durchzuführen, um Flugstreichungen wo immer möglich zu vermeiden.“
Ein Ministerium-Sprecher zu BILD: „Laut Deutscher Flugsicherung läuft der Flugbetrieb aktuell weitestgehend normal. Derzeit gibt es nach Angaben der DFS keine Beeinträchtigungen durch das Update.“
Der Auslöser für das Durcheinander
Der Grund für das weltweite Chaos: Airbus berichtet von einem Zwischenfall Ende Oktober. Intensive Sonneneinstrahlung habe Daten beschädigen können, die für die Steuerung wichtig sind.
Bild Zeitung
